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Ums Ehrenamt reißt sich niemand

Bürgermeister Michael Tinkhauser gratuliert Helmut Müller zur Wiederwahl.
Bürgermeister Michael Tinkhauser gratuliert Helmut Müller zur Wiederwahl. ©Hronek
KPV-Bludesch

Der Krankenpflegeverein Bludesch startet Initiative zur Mitgliederwerbung.

(amp) Wenn in einem Verein mit 390 Mitgliedern weder Porti, noch Telefonspesen, noch Fahrtspesen noch anderweitige Büromaterialien zur Verrechnung gebracht werden, steckt dahinter eine ordentliche Portion Ehrenamt. Und wenn der Obmann die Würste für den Weihnachtsmarkt aus eigener Tasche bezahlt (weil sonst nichts bleibt) und die Vorstandsmitglieder auf seine Kosten zu einem Danke-Essen einlädt, spricht das auch Bände. Wenn sich das Flohmarktlädele-Team Woche für Woche um Verkaufserlöse, die größtenteils in den Topf des Krankenpflegevereines fließen, ist das fast selbstverständlich. Beim Krankenpflegeverein Bludesch – Gais ist das eben so Brauch. Entsprechend gerin ist das „Griss“ um ein „Jöbchen“. Bei der Jahreshauptversammlung gaben Obmann Helmut Müller über die Jahresarbeit und Christine Kurnik über den Kassabericht Auskunft.

 1378 Hausbesuche

Demnach gab es im vergangenen Jahr 1378 Hausbesuche durch das professionelle Pflegepersonal. Die steigenden Kosten im Sozialsprengel (ca. 20.000 Euro/ Jahr) machen den Krankenpflegevereinen zu schaffen. Aufgrund des hohen Migrantenanteiles ist es schwierig, neue Mitglieder zu lukrieren und die älteren sterben weg, macht Helmut Müller auf 14 Sterbefälle von Mitgliedern aufmerksam.  Mit einer Werbekampagne will man wieder über 400 Mitglieder kommen. Insgesamt trifft es der Gemeinde Bludesch rund 25.000 Euro an Beiträgen in den Sozialsprengel, dem auch die Gemeinden Thüringerberg und Thüringen angehören. „Mit Unterstützung des Flohmarktlädeles werden wir es noch einmal schaffen“, macht Christine Kurnik aufmerksam, dass die „Reserven“ aufgebraucht sind und künftig die Gemeinde tiefer in die Tasche greifen muss, um den Sozialsprengel mit seinen Einrichtungen aufrecht zu erhalten.

 

Neuwahlen

Helmut Müller stellte sich erneut für eine weitere Periode zu Verfügung und wurde mit seinem  gesamten Team (Stellvertreterin Angelika Baumann), Kassierin Christine Kurnik (Stellvertreterin Cilli Egger), Schriftführerin Nadja Ramella-Pfefferkorn (Stellvertreterin Sophie Unterfurtner), sowie den Beiräten Hermi Habian, Gertrud Müller und Elfi Bitschnau einstimmig gewählt.

Nach langjähriger Mitarbeit schieden Daniela Amann als Schriftführerin und Josef Neuhauser als Beirat aus und wurden von Obmann Helmut Müller mit einem Ehrengeschenk verabschiedet.

Für 20 Jahre Ehrenamt bedankte sich Bürgermeister Michael Tinkhauser bei Christine Kurnik und überreichte ein Blumengebinde.

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