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Umfrage zur Landtagswahl 2019: Das Rennen um Platz 3

LH Wallner und LR Rauch.
LH Wallner und LR Rauch. ©Lerch
Im Auftrag der Vorarlberger Grünen hat das SORA-Institut eine Umfrage durchgeführt. Für die ÖVP ist die Absolute zum Greifen nah.
Das sagt Peter Filzmaier zur Umfrage

841 wahlberechtigte Vorarlbergerinnen und Vorarlberger hat das renommierte SORA-Institut, das bei den Wahlen auch für die Hochrechnungen zuständig ist, im Zeitraum zwischen 21. Jänner und 13. Februar 2019 befragt. Auftraggeber waren die Vorarlberger Grünen. Im Hinblick auf die EU– und Landtagswahlen wollten die Grünen wissen, wie sie aktuell in der Gunst der Wähler bzw. die Mitbewerber stehen. Für das Team um Johannes Rauch ist die Ausgangsposition alles andere als leicht. Im Bund ist man aus dem Parlament geflogen und hadert mit finanziellen Problemen. In Vorarlberg sitzt man hingegen erstmals als Junior-Partner in der Landesregierung und muss Kompromisse eingehen, die vermutlich auch bei der Basis nicht immer gut ankommen. Stichwort: Tunnelspinne in Feldkirch zum Beispiel.

“Sonntagsfrage”

Wenn am Sonntag gewählt werden würde, hätten 45 Prozent ihr Kreuz bei der ÖVP von Landeshauptmann Markus Wallner gemacht. Damit würden die Schwarzen ein Plus von 3,2 Prozent einfahren  und hätten die “Absolute” wieder in Sichtweite. Dabei profitiert Wallner allerdings nicht vom Kurz-Effekt, sondern eher vom Spannungsfeld zwischen Wien und Vorarlberg, wie Politologe Peter Filzmaier im VOL.AT-Gespräch analysiert.

Nur leichte Verluste müsste die FPÖ Vorarlberg mit ihrem neuen Parteiobmann Christof Bitschi verkraften. Die Blauen würde von 23,4 auf 21 Prozent fallen – ein Ergebnis das jetzt wohl viele sofort unterschreiben und nehmen würden. Im Gegensatz zur ÖVP (“Vorarlberg gegen Wien”) werden die Freiheitlichen im Wahlkampf auch sicher die bundespolitische Karte ausspielen.

Platz 3: Alles ist möglich

Ob die Freiheitlichen auf eine Regierungsbeteiligung hoffen dürfen, wird sehr stark vom Ergebnis der Grünen abhängen. Im Rennen um Platz 3 ist nämlich alles offen. Laut SORA würden die Grünen aktuell – trotz hoher Bekanntheitswerte von Rauch und Wiesflecker sowie ihrer Regierungsbeteiligung – von 17,1 auf 13 Prozent hinunterfallen. Das würde den Verlust von mindestens einem Mandat bedeuten. Die Schwankungsbreite liegt bei maximal 4 Prozent. So gesehen ist alles möglich – vom totalen Absturz bis hin zum Halten des Ergebnisses.

SPÖ kommt nicht vom Fleck

Nicht vom Fleck kommen offensichtlich die Sozialdemokraten in Vorarlberg. Die SPÖ mit Neu-Parteiobmann Martin Staudinger kann nur um 0,2 Prozent von 8,8 auf 9 zulegen. Starke Zugewinne würden jedoch die NEOS machen. 11 Prozent aller Befragten haben sich ganz klar als NEOS-Wähler deklariert. Das wären um 4,2 Prozent mehr als noch im Jahr 2014.

EU-Wahlen im Mai

Im Hinblick auf die EU-Wahl im Mai 2016 zeichnet sich – bei einer Schwankungsbreite von max. 4,4 Prozent – ein ähnliches Bild ab. Die ÖVP würde in Vorarlberg auf 43 Prozent der Stimmen kommen, die FPÖ liegt bei 20 Prozent, die SPÖ bei 14, NEOS bei 10, Liste Jetzt ein Prozent und die Grünen wären bei 12 Prozent. Bei den Grünen gilt es allerdings zu beachten, dass die Abfrage vor der Präsentation von Spitzenkandidat Simon Vetter stattgefunden hat.

Speziell abgefragt wurde im Wählerpotential der Grünen auch, wie sie mit der Arbeit der schwarz-grünen Landesregierung zufrieden sind. 14 Prozent sind sehr zufrieden, nur zwei Prozent gar nicht.  Nach der Einschätzung von SORA-Geschäftsführer Christoph Hofinger handelt es sich dabei um einen hohen Zufriedenheitswert mit der aktuellen Landesregierung wie er auf VOL.AT-Anfrage mitteilt.

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