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Umfrage: So geht es der Vorarlberger Industrie

92 Betriebe haben vergangene Woche an der Umfrage teilgenommen
92 Betriebe haben vergangene Woche an der Umfrage teilgenommen ©Unsplash | VOL.AT
Blitzumfrage in der Vorarlberger Industrie zeigt die Auswirkungen der Coronakrise in den heimischen Betrieben.

Die Industriellenvereinigung Vorarlberg und die Wirtschaftskammer (Sparte Industrie) haben eine Blitzumfrage in der Vorarlberger Industrie durchgeführt. Insgesamt 92 Betriebe haben vergangene Woche an der Umfrage teilgenommen.

Deutlich geringere Produktion

In der Vorarlberger Industrie produziert in den nächsten vier Wochen jeder vierte Betrieb unter 50 Prozent von seinem Normalbetrieb.

Die Branchen sind laut Umfrage weiterhin sehr unterschiedlich betroffen:

  • Die im Vergleich positivsten Signale kommen aus der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie. Auch der Bau hat wieder merklich angezogen.
  • Mit positiven und negativen Ausreißern kämpfen sich auch die Maschinen- und Metallindustrie und Elektronik- und Elektroindustrie langsam nach oben.
  • Im Textilbereich, bei industrienahen Dienstleistungen und in der Logistik sind die Auswirkungen aktuell noch am stärksten zu spüren.

Nur wenige Betrieben wollen Mitarbeiterstand abbauen

Für IV-Präsident Martin Ohneberg ist die aktuelle Stimmungslage in der Vorarlberger Industrie ein Hinweis, dass die weltweite Rezession in Vorarlberg keinen Halt macht: "Das Schadensausmaß ist heute bereits enorm. Aber wenn wir sehen, dass über 70 Prozent der Betriebe ihre Investitionsplanungen als sehr oder mittel betroffen bezeichnen, dann lässt das für die Zukunft noch Schlimmeres erahnen."

Über 76 Prozent der Betriebe wollen allerdings ihren Mitarbeiterstand halten und 6 Prozent möchten diesen sogar erhöhen möchten

Die größten Hindernisse

Die Auftragseinbrüche sind für die Betriebe das mit Abstand größte Hindernis zur Wiederherstellung ihrer Produktion. Das melden drei von vier Betrieben retour. Als zweitgrößtes Hindernis werden mit 23 Prozent Behinderungen an den Grenzen genannt. Häufig genannt werden auch die Verfügbarkeit ausländischer Vorleistungen mit 15 Prozent und schleppende, bürokratische Behördenverfahren (13 Prozent).

Bewertung des Krisenmanagements positiv

Mit der bisherigen Krisenpolitik zeigen sich knapp weniger als die Hälfte der Betriebe (49 Prozent) „sehr zufrieden“. 45 Prozent zeigen sich „mittel zufrieden“ und 7 Prozent „gar nicht zufrieden“.

In der Tendenz seit der letzten Umfrage zeigt sich allerdings, dass die Zustimmung abnimmt, je länger die Krise dauert. Daher gilt es für IV-Präsident Ohneberg und Industriespartenobmann Comploj rasch weitere Beschränkungen zu lösen und klare rechtliche Perspektiven zu schaffen.

(red)

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