Um Boardbreite siegt Izzi Hämmerle im Heimrennen

Zum dritten Mal feiert Alessandro Hämmerle im Montafon ein Heimsieg. VOL.AT gratuliert dir Izzi.
Zum dritten Mal feiert Alessandro Hämmerle im Montafon ein Heimsieg. VOL.AT gratuliert dir Izzi. ©gepa
Alessandro Hämmerle feiert im Montafon im Snowboard-Weltcup schon den dritten Heimerfolg.
Izzi Hämmerle gewinnt im Montafon
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Bilder Snowboard WC Montafon Jubel
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"Es ist nur schön, drei Siege beim Heimrennen in Montafon feiern zu dürfen. Im großen Finale war ich ein wenig überrascht, dass ich nicht als Führender in die erste Kurve gekommen bin, denn in den Heats davor habe ich mich gegen eigentlich stärkere Fahrer am Start immer durchsetzen können. Ich habe dann natürlich versucht, auf Martin Nörl Druck auszuüben. Er ist scheinbar ein wenig nervös geworden und hat in die Kurven hinein konsequent die Ideallinie abgedeckt, aber dann ist er in der vorletzten Kurve gecrasht. Baumi (Nick Baumgartner, Anm.) habe ich den ganzen Lauf über nie gesehen, weil ich ihn immer im toten Winkel gehabt habe. Zum Glück ist es sich für Platz eins ausgegangen. Mit zwei Siegen in die Saison zu starten, ist einfach nur cool", jubelte Hämmerle.        (ÖSV)

Der Vorarlberger Alessandro Hämmerle hat nach 2015 und 2019 zum insgesamt dritten Mal seinen Montafoner Heim-Weltcup im Snowboard Cross gewonnen. Der Titelverteidiger im Gesamt-Weltcup siegte am Freitag im Vierer-Finale nach Fotofinish-Entscheid vor dem US-Amerikaner Nick Baumgartner. Hämmerles Landsmann Lukas Pachner wurde nach einem Sturz im "kleinen Finale" Achter. Der Sieg bei den Frauen ging an die Britin Charlotte Bankes.

Hämmerle führte als Qualifikations-Vierter ein österreichisches Quintett in der Entscheidung an, sie alle schafften es ins Viertelfinale. Da schieden Julian Lüftner (11.) und Jakob Dusek sowie Sebastian Jud aber aus. Pachner erwischte es im Semifinale, im Kampf um Rang fünf kam der Wiener früh zu Sturz. Hämmerle gewann bis zum Finale alle seine drei Heats, in der Entscheidung aber fiel er nach einem Fehler zunächst auf Rang zwei hinter den später gestürzten Deutschen Nils Martin Nörl zurück.

Baumartner rückte noch gefährlich nahe heran, Hämmerle hielt ihn jedoch gerade noch in Schach. "Ich habe gewusst, ich habe Geschwindigkeit verloren und bin froh, dass es sich so ausgegangen ist", sagte der 28-jährige Lokalmatador. "Der Druck ist super-hoch, man will seine Landsleute stolz machen. Das ist jetzt das beste Gefühl." Es ist Hämmerles 14 Weltcupsieg, auch zum Saison-Auftakt in Secret Garden/China hatte er triumphiert. Einen Heimsieg hatte er auch im Februar auf der Reiteralm gefeiert.

Pachner war nicht so zufrieden: "Nach den ersten beiden Heats habe ich mir mehr erhofft. Es ist schade, es war richtig eng, richtig hart", sagte der Wiener im ORF-Interview. Während Rang drei an den Deutschen Umito Kirchwehm ging, landeten bei den Frauen die Australierin Belle Brockhoff und die Französin Chloe Trespeuch auf den Plätzen. Österreicherin war keine für die Entscheidung der Top 16 qualifiziert. Am Samstag findet ein Mixed-Teambewerb statt. (apa)

Die deutschen Snowboardcrosser haben beim Weltcup im österreichischen Montafon ein erstes dickes Ausrufezeichen im Olympia-Winter gesetzt. Der 21 Jahre alte Umito Kirchwehm fuhr mit Platz drei auf das erste Weltcup-Podest in seiner noch jungen Laufbahn. Landsmann Martin Nörl rundete das starke deutsche Ergebnis mit Rang vier ab.

Montafon. Der 28-jährige Nörl hatte im Finaldurchgang lange in Führung gelegen. Ein Fahrfehler kurz vor Schluss kostete den Sportler vom DJK-SV Adlkofen allerdings den Sieg. Diesen holte sich wie schon beim Weltcup-Auftakt in Secret Garden der Österreicher Alessandro Hämmerle. Paul Berg aus Deutschland war zuvor im Achtelfinale gescheitert.

Für Nörl war es nach Platz sieben zum Saison-Auftakt bereits die nächste Top-10-Platzierung in diesem Winter. Gemeinsam mit Kirchwehm kann er für die Olympischen Winterspiele in Peking im Februar planen.

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