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Ulme musste weichen

Ulme in Braz
Ulme in Braz ©Doris Burtscher
Ulme in Braz

Die denkmalgeschützte Ulme musste sicherheitsbedingt gefällt werden.

Die über 200 Jahre alte Ulme beim Anwesen Soraperra wurde vor mehreren Jahren unter Denkmalschutz gestellt. Schon vor einigen Jahren wurden Sanierungsmaßnahmen eingeleitet, um dieses Naturdenkmal zu erhalten. Immer mehr wurden aber Totholzbildung und Fraßgänge des Ulmensplintkäfers entdeckt. Die Tatsache, dass der Baum direkt an der L 97 steht und somit ein enormes Gefahrenptenzial für Fußgänger, Gebäuden und Verkehrsteilnehmer ausgeht, hat die Gemeinde veranlasst, ein befähigtes Unternehmen mit der Begutachtung des Baumes zu beauftragen. Das Ergebnis zeigte deutlich auf, wie wichtig eine baldige Fällung des Baumes war.
Gefahr in Verzug
Die Ulme weist eine starke Aushöhlung mit Restwandstärken von fünf bis maximal elf Zentimeter auf. Durch den Befall mit dem Ulmensterben ist der Baum nicht reaktionsfähig und ist daher die Herstellung der Bruchsicherheit durch Einkürzung der Krone nicht mehr möglich. So musste auf die radikale Art zurückgegriffen werden und der Baum gefällt werden. “Es tut mir leid um dieses Naturdenkmal, aber es herrschte Gefahr in Verzug und die Sicherheit geht vor”, erklärt Bürgermeister Edi Burtscher. Mit einer zündenden Idee wartet Burtscher jedoch noch auf. Der hohlgewordene Baumstamm wird im neuen Spielplatz integriert und eine passende Verwendung finden.

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