Ukraine-Krise - Kiew wirft Moskau wegen Hilfskonvois "Invasion" vor

Die ersten LKWs in der Ukraine
Die ersten LKWs in der Ukraine ©AP/Sergei Grits
Kiew - Die ukrainische Regierung hat Moskau wegen des umstrittenen russischen Hilfskonvois eine "direkte Invasion" vorgeworfen. "Es handelt sich um Militärfahrzeuge unter dem zynischen Deckmantel des Roten Kreuzes", sagte der Chef des Inlandsgeheimdienstes SBU, Valentin Nalywajtschenko, am Freitag laut der Nachrichtenagentur Interfax Ukraine. 
LKWs sind in die Ukraine gefahren

Rund 90 Lastwagen seien ohne Freigabe der ukrainischen Behörden und ohne die vereinbarte Begleitung durch das Rote Kreuz im Land, sagte der Sprecher des ukrainischen Sicherheitsrates, Andrej Lisenko, am Freitag vor Journalisten in Kiew.

Konvoi als humaniäre Hilfe anerkannt

Die russische Regierung hatte ihren seit Tagen an der Grenze festsitzenden Hilfskonvoi zuvor ohne das Einverständnis Kiews und des Roten Kreuzes in die Ostukraine geschickt. Nach russischen Angaben haben die Lkw Wasser, Babynahrung und andere humanitäre Güter geladen. Die ukrainische Regierung hatte die Fahrzeugkolonne mit der Begründung aufgehalten, Russland könne den Konvoi als Deckmantel für eine Intervention nutzen. Am Wochenende hatte die Regierung den Konvoi dann aber prinzipiell als humanitäre Hilfe anerkannt.

(APA)

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