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Ukraine: Juschtschenko ist enttäuscht

Ein Jahr nach der so genannten orangenen Revolution hat sich der ukrainische Präsident Juschtschenko über einige seiner einstigen Mitstreiter enttäuscht gezeigt. "Wir haben auf die falschen Pferde gesetzt und viel Zeit verloren".

„Die Orangene Revolution basierte vor allem auf den Idealen der Meinungsfreiheit und des fairen politischen Wettbewerbes“, sagte Juschtschenko am Wochenende im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP. „Enttäuschend ist, dass einige tragende Revolutionäre wieder zu gewöhnlichen Menschen geworden sind.“ Juschtschenko war durch die friedlichen Proteste seinerzeit an die Macht gekommen.

Er bezog seine Kritik unter anderem auf seine Ex-Vertraute, die mittlerweile abgesetzte Regierungschefin Julia Timoschenko. Der Präsident hatte sie kurz nach seinem eigenen Amtsantritt im Februar an die Spitze der Regierung geholt und nach nur sieben Monaten wegen einer Korruptionsaffäre wieder abgesetzt.

Juschtschenko bekräftigte den proeuropäischen Kurs seines Landes. Auf internationaler Ebene habe die Ukraine in zehn Monaten mehr erreicht als in den Amtsjahren seines Vorgängers Leonid Kutschma. „Wir wurden in Europa empfangen und sind mit allen wichtigen europäischen Staaten in den politischen Dialog eingetreten.“ Das Ziel seines Landes sei die Mitgliedschaft in der Europäischen Union, bekräftigte Juschtschenko.

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