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Uganda: Rebellen töten 16 Menschen

Bei einem Überfall im Nordosten Ugandas haben Rebellen 16 Menschen getötet. Nach Angaben von Kirchen- und Regierungsvertretern wurden 16 weitere Menschen verletzt.

Die Mitglieder der LRA (Widerstandsarmee des Herrn) hätten auch Häuser in der Ortschaft Odudui, 270 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Kampala, geplündert und mehrere Geiseln mitgenommen. Unter den Opfern seien 11 Zivilisten und mehrere Mitglieder der zivilen Bürgerwehr gewesen, die die Regierung vor etwa drei Monaten zum besseren Schutz der Bevölkerung gegründet hatte, hieß es.

Die LRA bekämpft die Regierung seit 17 Jahren ohne klares politisches Ziel. Ihre Kämpfer sind zum größten Teil zwangsrekrutierte Kinder. Nach Schätzungen der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wurden innerhalb von elf Monaten etwa 8400 Kinder entführt. Seit Beginn des Konfliktes sind etwa 25.000 Kinder in die Hände der Rebellen geraten. Human Rights Watch fordert die Entsendung eines UNO-Beauftragten, um die Freilassung der so genannten Kindersoldaten zu erreichen.

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