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Überstunden für den Bähnle-Nikolaus

Im bilderbuch-schönen Winterwald bereitet der Bähnle-Nikolaus dieser Tage den Kindern eine Riesenfreude.
Im bilderbuch-schönen Winterwald bereitet der Bähnle-Nikolaus dieser Tage den Kindern eine Riesenfreude. ©Peter Strauß
26 Züge sind restlos ausgebucht – perfekte Adventstimmung im winterlichen Bregenzerwald.

Sie sind seit vielen Jahren ein absolutes Highlight im vorweihnachtlichen Programm – die Nikolausfahrten der Bregenzerwälder Museumsbahn. Auch heuer sind die insgesamt 26 Sonderzüge zwischen dem 29. November und 8. Dezember restlos ausgebucht.

Nicht nur die Kinder

Was Jakob Bobleter, der als Fahrbetriebsleiter zum Jahresende noch einmal für zehn Tage voll gefordert ist, am meisten freut: „Wir können nicht nur den Kindern eine Riesenfreude bereiten, auch die Erwachsenen als Begleitpersonen sind rundum begeistert von unserem stimmungsvollen Angebot.“ Das Konzept der Nikolauszüge ist einfach und effektiv: bis zu fünf Fahrten werden pro Tag organisiert, 230 bis 240 Personen sind pro Fahrt dabei. Auf halber Strecke hält der Zug an und der Nikolaus kommt mit Knecht Ruprecht aus dem Wald heraus. Mit einem schwer beladenen Schlitten, dessen Fracht in den Zug verladen wird, wo die Säckchen an die Kinder verteilt werden. Am Bahnhof Schwarzenberg ist bereits alles für einen gemütlichen Stopp vorbereitet, Würstchen, Punsch und Glühwein warten auf die Passagiere, die so gestärkt wieder die Rückfahrt antreten, derweil sich Nikolaus und sein Gehilfe die total verschwitzte Kleidung trocknen, denn „das ist ganz schön stressig, alle Nikolaussäckle an den Mann zu bringen, sprich die Kinder, zu bringen. Da kommen wir ordentlich ins Schwitzen“.

5000 Lebkuchen

Die Vorbereitungen auf die Nikolauszüge haben schon vor Wochen begonnen. Dutzende freiwillige Helfer aus dem Kreis der großen Bähnlefamilie haben im Vorfeld der Fahrten rund zwei Tonnen Lebkuchen, Äpfel, Nüsse, Erdnüsse, Schokolade und andere Süßigkeiten in Tausende Säckchen verpackt. Die rund 5000 Lebkuchen werden traditionell in Zusammenarbeit mit einer Bäckerei selbst gebacken. „Wir haben genug davon, so dass auch zu Tee, Limo oder Glühwein noch genascht werden kann“, schmunzelt Knecht Ruprecht.

Ratzfatz ausgebucht

Die Nikolauszüge sind alljährlich in kürzester Zeit ausgebucht. „Am 30. September beginnt traditionell der Ticketverkauf – am 1. Oktober waren schon gut 70 Prozent davon verkauft. Wir könnten problemlos noch eine Woche weiterfahren – und die Züge wären immer noch ausgebucht. Das wäre aber nicht in unserem Sinne, denn unsere Aktion soll auch mit Brauchtum verbunden sein. Vor und nach dem Nikolaustag passt es, mehr haben wir nicht geplant, obwohl die Nikolausaktion für den Verein eine große finanzielle Hilfe ist“, so Bobleter.

Bilderbuchrahmen

Fast punktgenau zum Start der Nikolausaktion stellte sich auch der Winter ein und sorgte für einen Bilderbuchrahmen. „Am Freitag war es noch ein wenig spärlich, immerhin war die Wiese zwischen Wald und Bahngeleise weiß angezuckert, aber in der Nacht auf Samstag schickte Frau Holle eine strahlend weiße Schneedecke – nicht zu viel, sondern genau richtig“, so Bobleter, der auch von anderen Verhältnissen zu erzählen weiß. „Manchmal war es völlig aper, andere Jahre hatten wir Schnee im Übermaß und mussten viele Stunden zur Schneeräumung ausrücken. Heuer war es optimal.“

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