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Über 8.000 Neuinfektionen in Österreich

Gesundheitsminister Rudolf Anschober
Gesundheitsminister Rudolf Anschober ©APA
Am Samstag hat es in Österreich erneut einen Rekord an SARS-CoV-2-Neuinfektionen gegeben.
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In den vergangenen 24 Stunden wurden 8.241 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der neu registrierten Infektionen pro Tag zum ersten Mal über 8.000. Erstmals seit Beginn der Pandemie wurden mehr als 3.000 Covid-19-Patienten im Spital behandelt. Davon benötigten 432 Menschen intensivmedizinische Versorgung. Die Zahl der Toten stieg am Samstag um 37 auf 1.377 an.

Über 57.000 aktiv Infizierte

Im Schnitt sind in den vergangenen sieben Tagen täglich 6.042 Neuinfektionen hinzugekommen. Am Samstag gab es laut Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium 57.570 aktiv Infizierte in Österreich. Das sind mehr als beispielsweise St. Pölten Einwohner hat - in der niederösterreichischen Landeshauptstadt leben 55.514 Menschen. Vier Bundesländer meldeten am Samstag mehr als 1.000 Neuinfektionen, in Oberösterreich waren es sogar mehr als 2.200 neue Fälle. Insgesamt 29.810 Testergebnisse wurden in den vergangenen 24 Stunden eingemeldet - mit mehr als 8.200 positiven Ergebnissen lag die Positivrate somit bei rund 28 Prozent.

432 Patienten auf Intensivstation

Die Zahl der bisher in Österreich durchgeführten Tests stieg auf 2,425.825 seit Beginn der Pandemie. Bisher wurden 147.220 Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet, 88.273 gelten als wieder genesen.

Am Samstag befanden sich insgesamt 3.006 Personen aufgrund einer Covid-19-Erkrankung in krankenhäuslicher Behandlung, 2.574 lagen auf Normalstationen. Auf Intensivstationen mussten 432 Patienten behandelt werden, 421 waren es am Freitag. Seit vergangenem Samstag ist die Zahl der Intensivpatienten um 63 Prozent gestiegen - 265 waren es vor sieben Tagen noch gewesen.

Die Neuinfektionen teilen sich auf die Bundesländer wie folgt auf:

  • Burgenland: 274
  • Kärnten: 457
  • Niederösterreich: 1.099
  • Oberösterreich: 2.279
  • Salzburg: 790
  • Steiermark: 1.021
  • Tirol: 812
  • Wien: 1.107
  • Vorarlberg: 402

Neue Maßnahmen nicht ausgeschlossen

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat am Samstag im Ö1-"Morgenjournal" eine mögliche weitere Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus angedeutet.

Solche stehen demnach im Raum, sollten über 850 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sein. Aktuell hält man ungefähr bei der Hälfte, der tägliche Zuwachs in diesem Bereich war in jüngster Vergangenheit aber enorm.

Mehrheit der Bevölkerung befürwortet Ausgangssperren

Die Mehrheit der Österreicher kann den Maßnahmen der Regierung im Kampf gegen das Coronavirus offenbar noch folgen. 55 Prozent bewerten die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen als angemessen, acht Prozent sogar für zu wenig strikt. 33 Prozent bewerten sie als übertrieben. Das geht aus einer vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für "profil" durchgeführten Umfrage hervor.

Der zweite Lockdown ist für insgesamt 42 Prozent ein Zeichen dafür, dass die Regierung die Kontrolle über die Pandemie verloren hat. Eine Mehrheit von 54 Prozent glaubt das eher oder überhaupt nicht. Dass die Situation jetzt kritischer sei als im März, meinen 51 Prozent der Befragten, 23 Prozent halten die Lage für ähnlich, 19 Prozent für weniger kritisch als im Frühling, sieben Prozent machten keine Angaben.

55 Prozent mit Krisenmanagement zufrieden

In einer Umfrage von Peter Hajek für ATV zum gleichen Thema gaben 77 Prozent der Befragten an, zu glauben, dass sich ihr Umfeld an die Ausgangsbeschränkungen hält. 17 Prozent sind der Ansicht, dass sich ihr Umfeld weniger und drei Prozent, dass es sich gar nicht an die Verordnungen halten werde.

In einer weiteren Umfrage des Research Affairs-Instituts für die Tageszeitung "Österreich" beurteilen 55 Prozent der Befragten das allgemeine Krisenmanagement von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) positiv. 19 Prozent sind der Meinung, dass es sehr gut ist, 36 Prozent halten es für eher gut. Das Krisenmanagement des Bundeskanzlers nach dem Terroranschlag beurteilen 63 Prozent als gut (25 Prozent sehr gut, 38 Prozent eher gut).

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(APA)

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