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UBS baut bis Mitte nächsten Jahres 5.500 Stellen ab

Die UBS weist für das erste Quartal 2008 wie angekündigt einen Verlust von über 11,5 Milliarden Franken aus und baut bis Mitte 2009 rund 5.500 Stellen ab. Davon entfallen 2.600 Stellen auf das Investmentbanking.

Laut Konzernchef Marcel Rohner wird die Bank nächstes Jahr wieder zur Profitabilität zurückfinden. Die UBS weist für das erste Quartal 2008 einen Verlust von 11,535 Milliarden Franken aus. Das Ergebnis entspricht dem angekündigten Verlust von rund zwölf Milliarden Franken. Zudem nimmt die UBS wegen des Engagements auf dem US-Immobilienmarkt – wie angekündigt – Abschreibungen von weiteren 19 Milliarden Dollar vor.

Wegen der anhaltenden Turbulenzen in der Finanzindustrie werden in der Investment Bank bis Ende Jahr 2.600 Stellen gestrichen, hauptsächlich durch Entlassungen. Betroffen sind laut Konzernchef Rohner vor allem Standorte in den USA und in Grossbritannien. Bis Mitte nächsten Jahres werden konzernweit 5.500 Stellen abgebaut. Der Abbau erfolge in den anderen Unternehmensgruppen vor allem durch natürliche Fluktuationen, Kündigungen liessen sich jedoch nicht vollständig vermeiden.

Im ersten Quartal 2008 verzeichnete die UBS einen Nettoneugeldabluss von 12,8 Milliarden Franken, verglichen mit Zuflüssen von 52,8 Milliarden Franken im entsprechenden Vorjahresquartal. Von den Abgängen entfielen 1,9 Milliarden Franken auf das Business Banking Switzerland, weil die Kreditmarktturbulenzen und deren Auswirkungen auf die UBS dazu führten, dass Kunden einen Teil ihrer Vermögenswerte abgezogen hätten. Das Global Asset Management habe Nettoabflüsse von 16,5 Milliarden Franken verzeichnet. Diesen Abgängen stehen Neugeldzuflüsse in den beiden Wealth-Management-Einheiten von 5,6 Milliarden Franken gegenüber.

Um aus ihrem Tief herauszukommen, hat die UBS ihr Risikoengagement seit dem dritten Quartal 2007 substanziell abgebaut. Die Positionen im Zusammenhang mit dem US-Subprime-Markt reduzierten sich um rund 60 Prozent. Der Bestand an Engagements in weiteren US-Wohn- und Gewerbeimmobilien wurde durch Verässerungen und Abschreibungen verringert. Konzernchef Rohner bestätigte zu einem Bericht der «Financial Times», dass die UBS ein Subprimehypotheken-Portfolio für 15 Milliarden Dollar an den US-Assetmanager BlackRock verkauft hat. Die Bereiche, aus denen sich die UBS zurückziehen wolle, seien identifiziert. Die entsprechenden Positionen werden in einem Workout-Portfolio getrennt bewirtschaftet. In einem weiteren Schritt soll ein grosser Teil davon in eine neue Einheit überführt werden, die derzeit errichtet wird.

Im Ausblick weist die UBS darauf hin, dass der Jahresbeginn von schwierigen Bedingungen für die gesamte Finanzindustrie geprägt gewesen sei. Dieses Umfeld werde weiter andauern, mit einem ahnhaltend ungünstigen Weltwirtschaftsklima, Abbau der Fremdfinanzierung durch private und institutionelle Anleger, einem verlangsamten Vemögenswachstum sowie rückläufigen Handels- und Kapitalmarktvolumen.

In Zusammenhang mit den bereits in die Wege geleiteten Massnahmen zur Stärkung der Kapitalkraft weist die Bank darauf hin, dass sich die Tier-1-Ratio auf Pro-Forma-Basis auf 11,8 Prozent und die Gesamtkapitalquote auf 15,6 Prozent erhöht. Die UBS sei damit zurück zu einer der am besten kapitalisierten Banken der Welt, sagte Rohner.

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