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Türkei will Zusatz zur Zollunion umsetzen

Die Türkei will die Verpflichtungen aus der Zollunion auch mit den zehn neuen EU-Staaten umsetzen. Das sagte der türkische Außenminister Gül am Freitag beim EU-Außenministertreffens im walisischen Newport.

Die türkischen Medien zitierten den Minister mit den Worten: „Die Türkei wird Abkommen, die sie unterzeichnet, auch umzusetzen.“ Das gelte auch für alles im Zusammenhang mit dem Abkommen über die Zollunion, sagte Gül nach einem Treffen mit dem amtierenden EU-Ratspräsidenten, dem britischen Außenminister Jack Straw.

EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn hatte die Türkei zuvor aufgefordert, ihre Verpflichtungen gegenüber allen EU-Staaten zu erfüllen und Zypern nicht zu benachteiligen. Die Türkei erkennt Zypern nicht an und hält seit 1974 den Nordteil der Insel besetzt. Auch wenn sie nun die Zollunion auch auf Zypern ausgedehnt hat, verweigert die Türkei, griechisch-zypriotischen Schiffen und Flugzeugen den Zugang. Gül zeigte sich zuversichtlich, dass ungeachtet des Streites um die rechtliche Auslegung der Zollunion die Beitrittsverhandlungen mit der EU am 3. Oktober beginnen werden.

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