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Türkei: 10 Tote nach Wohnheim-Einsturz

Beim Einsturz eines Wohnheims in der Türkei sind in der Nacht zum Freitag zehn Schüler getötet worden. Die Rettungsbemühungen wurden am Mittag abgebrochen.

Zwölf Schüler und ein Lehrer wurden beim Zusammenbruch des Gebäudes verletzt, der offenbar durch eine Gasexplosion verursacht wurde.

Die Explosion ereignete sich gegen 2.30 Uhr in der Stadt Kayseri, rund 770 Kilometer südöstlich von Istanbul. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 23 Menschen in dem Gebäude, wie das Büro des Bürgermeisters mitteilte. „Wir haben geschlafen. Ich hörte ein Geräusch, und plötzlich lag Schutt auf mir“, zitierte die Nachrichtenagentur Anatolia einen Überlebenden. Gouverneur Nihat Canpolat sagte, unter den Verletzten sei auch ein Lehrer.

Offenbar sei ein Gasbehälter in der Küche explodiert, erklärte Bürgermeister Mehmet Ozhaseki. Das Wohnheim gehörte zu einer Koranschule. Einige Schüler seien gerade erst für einen Sommerkurs eingetroffen, erklärte Ozhaseki.

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