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Türkische Armee tötete 55 IS-Kämpfer bei Aleppo

Die türkische Armee hat Militärkreisen zufolge durch Bombardements auf Stellungen der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien 55 IS-Kämpfer getötet. Diese hätten sich nördlich der syrischen Stadt Aleppo befunden, verlautete am Sonntag aus den Kreisen. Der Angriff sei bereits am Samstagabend erfolgt.


Bei den Bombardements seien zudem drei Fahrzeuge und drei Raketenabschussanlagen zerstört worden. Für Aleppo selbst ist eine Feuerpause vereinbart worden, die zuletzt bis Montag verlängert wurde. Bisher wurde die Waffenruhe dort weitgehend eingehalten.

Türkische Kampfflugzeuge nahmen Militärkreisen zufolge auch Stellungen der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak unter Beschuss. Bei den Angriffen am Sonntag seien Bunker und Munitionslager in vier verschiedenen Regionen zerstört worden, hieß es weiter.

Auch im Südosten der Türkei gingen Sicherheitskräfte gegen die PKK vor. Bei einer Razzia in einem Haus in der Stadt Nusaybin in der Provinz Mardin seien drei Soldaten getötet worden, als ein selbst gebauter Sprengsatz detoniert sei, verlautete aus den Kreisen.

Das türkische Militär fliegt seit dem Zusammenbruch eines zweieinhalb Jahre geltenden Waffenstillstands im vergangenen Sommer regelmäßig Angriffe auf mutmaßliche PKK-Stellungen im Nordirak. Dabei wurden Tausende Extremisten und Hunderte Zivilisten getötet. Die Regierung lehnt eine Rückkehr zu Verhandlungen ab. Ihr erklärtes Ziel ist die Vernichtung der auch von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuften Gruppe.

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