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Tsunami: Indonesien korrigierte Opferzahl

Mehr als drei Monate nach der verheerenden Flutwellenkatastrophe in Südostasien hat Indonesien die Zahl der Opfer deutlich nach unten korrigiert. (37.063 Vermisste statt 93.458)

Bei den Behörden seien nun noch 37.063 Menschen vermisst gemeldet – statt der zuletzt angegebenen 93.458 Menschen, teilte das Wohlfahrtsministerium in Jakarta am Donnerstag mit. Eine Sprecherin des Ministeriums begründete dies damit, dass mittlerweile wohl viele Menschen identifiziert und von den Vermisstenlisten gestrichen worden seien, die bei der Flutkatastrophe obdachlos geworden und zunächst verschollen waren.

Die Zahl der Toten, die nach der Katastrophe vom 26. Dezember gefunden und beerdigt wurden, steht nach Angaben des Ministeriums unverändert bei 126.915. Insgesamt sank die Zahl der vermutlichen Opfer in Indonesien dadurch von rund 220.000 auf 164.000. Der Inselstaat war von dem Tsunami am schlimmsten betroffen. In weiteren Ländern wie Indien, Thailand und Sri Lanka kamen damals weitere 53.000 Menschen ums Leben.

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