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"Tschutta 3.0": Die Flops im Corona-Sportjahr 2020 in Vorarlberg

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In der 18. Ausgabe von „Tschutta-3.0“ dreht sich das runde Leder um die Flops im Corona-Sportjahr 2020 im Vorarlberger Amateur- und Profifußball.

In der 18. Ausgabe von „Tschutta-3.0“ dreht sich alles um negativen Höhepunkte im nun zu Ende gehenden Corona-Jahr 2020 im Amateur- und Profifußball aus Vorarlberger Sicht.  

“Tschutta” – so heißt das neue Videoformat auf VOL.AT in dem sich alles um das runde Leder dreht. Ländlekicker-Reporter Thomas Knobel wird ab sofort wöchentlich seine Fußball-Highlights für das Wochenende präsentieren und blickt auch zurück. Zudem gibt’s Hintergründe, Analysen und die heißesten News und Gerüchte aus der Vorarlberger-Fußball-Szene.

TRENNUNG STATT BUNDESLIGA

Nur 23 Meisterschaftsspiele war Roman Mählich Trainer bei SC Austria Lustenau. Der 49-Jährige sollte die Grün-Weißen endlich zurück in die Bundesliga führen. Die Trennung von Austria Lustenau und Roman Mählich erfolgte im beiderseitigen Einvernehmen. Seit dieser Saison 2020/2021 ist der Deutsche Alexander Kiene Coach in Lustenau. Die Austria hat keinen Hauptsponsor mehr, Planet Pure ist nur noch Premiumssponsor.

ARLBERGLIGA

Paukenschlag! Aus der Regionalliga West wird 2021/2022 die Arlbergliga nur noch mit Tiroler und Vorarlberger Klubs. Der Salzburger Fußballverband hat im Juni 2019 den Vertrag für die Westliga gekündigt. Fast 40 Jahre Geschichte in der Regionalliga West mit den drei Landesverbänden Vorarlberg, Tirol und Salzburg gehen im Sommer 2021 nun überraschend zu Ende.

RÜCKZUG

Das sorgt heute noch für sehr viel Gesprächsstoff. Der Rückzug von den Altach Juniors aus der Eliteliga Vorarlberg. Erst Ende Mai 2020 also kurz vor dem Saisonstart hat es seitens des Klubs SCR Altach diesen Beschluss gegeben. Daher wird die Saison 2020/2021 in der Eliteliga Vorarlberg nur mit neun statt mit zehn Vereinen gespielt. SCR Altach mit dem Rückzug der zweiten Kampfmannschaft dafür eine Kooperation mit Zweitligist FC Mohren Dornbirn vereinbart.

AUFSTIEGSHELDIN

Ab dem Sommer 2020 sollte Ysaura Viso Garido wieder für den Frauen Bundesligaklub FFC Vorderland spielen. Der Verein hat die Nationalspielerin aus Venezuela termingerecht beim VFV wieder angemeldet. Doch die Aufstiegsheldin spielt nicht in Vorderland sondern in Kolumbien und verdient dort eine Menge an Euros.

CHAOS

Eine chaotische außerordentliche Jahreshauptversammlung erlebte in diesem Jahr FC Rätia Bludenz. Diese wurde nämlich trotz der Anwesenheit aller aktiven und passiven Mitglieder in der Remise in Bludenz abgesagt. Ein Team unter der Führung von Nora Glinik will den 101-jährigen Traditionsklub aus der Alpenstadt wieder neu aufstellen und in die richtige Richtung lenken. Ein Gremium hat die Geschicke inzwischen übernommen. Omer Ferati war nur wenige Tage Trainer in Bludenz. Ferdi Köken ist der neue Coach.

MASSENSCHLÄGEREI

Mit viel mehr Gewalt muss sich der STRUMA in diesem Jahr auseinandersetzen. Das U-18-Spiel zwischen FC Dornbirn und FC Lustenau wurde nach Spielschluss von unschönen Szenen überschattet. Erst das Einschreiten vom Bezirks Polizeikommando Dornbirn mit vierzehn Polizisten hat die Massenschlägerei unter Kontrolle gebracht. Ein Zuschauer attackierte einen Spieler von FC Lustenau. Zwei Spieler wurden bis 30. Dezember 2021 gesperrt.

AUFSTEIGER

 Es gab doch einen Aufsteiger in der abgebrochenen Meisterschaft 2019/2020. Rapid Wien II stieg in die 2. Liga auf. Das schriftliche Ansuchen von FC Dornbirn Frauen für einen Aufstieg in die 2. Liga wurde vom ÖFB abgelehnt. FC Dornbirn Frauen spielen weiter in der Vorarlbergliga.

KURZE ÄRA

Nur zwei Meisterschaftsspiele saß Peter Sallmayer auf der Betreuerbank von VL-Klub SV Lochau. Dann trennten sich die Wege von Sallmayer und den Leiblachtalern.

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