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"Tschuga-Hus" vorbildlich renoviert

Beispiel einer mustergültigen Sanierung: das Tschuga-Hus in St. Gallenkirch.
Beispiel einer mustergültigen Sanierung: das Tschuga-Hus in St. Gallenkirch. ©Helmut Reimann
Haus Netzer

Das “Tschuga-Hus”, ein 600 Jahre altes Montafoner Haus, erstrahlt in neuem Glanz. Bauherr Klaus Netzer hat weder Kosten noch Mühen gescheut, um sein Elternhaus nach außen hin zu erhalten und im Inneren neu zu gestalten. Das Haus im Ortsteil Spona zählt zu den ältesten im Montafon. Nach einer Untersuchung durch Klaus Pfeifer datieren die ältesten Teile des Gebäudes in die Zeit von 1398. Der jüngste größere Umbau stammt aus dem Jahre 1723, wie aus einer Inschrift im Giebelfeld ersichtlich ist. Die Sanierung dieser alten Bausubstanz war eine besondere Herausforderung für den Baumeister Christoph Kleboth ebenso wie für den Bauherrn Klaus Netzer. Und das Werk ist gelungen. Obwohl die Außenfassade gänzlich erneuert wurde, ist der Stil des Hauses unverändert geblieben. Das Schindeldach wurde erneuert und neue Isolierglasfenster wurden eingesetzt.
Montafoner Stube
Durch eine uralte Rundbogentür gelangt man ins Innere des Hauses. Das Herzstück des Gebäudes ist die Montafoner Stube mit dem alten Kachelofen. Der Stolz des Hausherren sind ein original Montafoner Tisch aus dem Jahre 1794, der alte Herrgottswinkel sowie die Holzdecke mit kunstvollen Schnitzereien. Im nordseitigen Teil des Hauses wurde eine unterteilte Glasfront eingesetzt, die als Teil des Esszimmers einen herrlichen Blick auf die Bergwelt freigibt. Aus dem dunklen Dachboden wurden durch kluge Ausschneidungen helle Wohnräume geschaffen. In allen Räumen wurde – wenn möglich – das alte Mauerwerk belassen. Auch die alten Balken wurden freigelegt und ergeben zusammen mit den modernen Elementen einen reizvollen Effekt. Der einzige Kellerraum wurde tiefer ausgegraben, das alte Holz-Tableau erhalten und das Mauerwerk ausgebessert. Dadurch entstand ein idealer Weinkeller, der zum genussvollen Verweilen einlädt.

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