Tschechischer Freerider bei Lawinenabang in Gargellen schwer verletzt

Der Tscheche wurde 250 Meter mitgerissen, verschüttet und schwer verletzt.
Der Tscheche wurde 250 Meter mitgerissen, verschüttet und schwer verletzt. ©APA (Symbolbild)
Gargellen/St. Gallenkirch. Ein tschechischer Freerider ist am Montagmittag in Gargellen von einer Lawine 250 Meter weit mitgerissen und verschüttet worden. Er erlitt schwere Verletzungen.

Der Mann ist Mitglied einer ingesamt elfköpfigen Freerider-Gruppe aus Tschechein, die gegen 11 Uhr vormittags durch das Valzifenz- und Wintertal in Richtung Zollhütte aufstiegen. Acht Personen dieser Gruppe stiegen über den Valzifenzer Grat auf die Paschianichöpf auf.

Tscheche löste Lawine selbst aus

Die restlichen drei, zu denen auch der Verunglückte gehörte, setzten ihren Aufstieg dagegen Richtung Wintertal fort und warteten zunächst im Bereich der Zollhütte Valzifenz. Von dort fuhren sie dann einzeln von den Paschianichöpf in Richtung Wintertal ab. Der letzte wählte eine direktere Linie und löste ein Schneebrett aus. Der Tscheche wurde 250 Meter über teilweise felsdurchsetztes Gelände mitgerissen und von den Schneemassen verschüttet.

Zehn Minuten vom Schnee verschüttet

Seine beiden Begleiter beobachteten den Lawinenabgang von einer sicheren Stelle aus, auch die größere Gruppe bemerkte das Geschehen und fuhr zum Lawinenkegel ab. Einer der Freerider konnte den Verschütteten schließlich in etwa 50 Zentimetern Tiefe orten und nach zehn Minuten ausgraben. Der 32-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber C8 ins LKH Feldkirch geflogen. (red)

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