Tschechische Antwort auf Bitcoin gestartet

Das Bitcoin bekommt neue Konkurrenz
Das Bitcoin bekommt neue Konkurrenz
In Tschechien hat die Ausgabe einer neuen virtuellen Währung begonnen. Am Dienstag startete die Internetwährung CzechCrownCoin, kurz CZC, die Bitcoin Konkurrenz machen soll. Zunächst wurden für eine Testphase 100.000 CZC ausgegeben, insgesamt sollen es 100 Millionen CZC werden.

Die ersten CZC wurden für jeweils 0,25 tschechische Kronen ausgegeben. Die Hälfte der virtuellen Münzen soll hauptsächlich an tschechische Bürger ausgegeben werden, heißt es auf der Internetseite CZC. CzechCrownCoin sei eine dezentralisierte, unabhängige Internetwährung ohne zentrale Verwaltung und Kontrolle. Die Überweisung der CZC direkt von Nutzer zu Nutzer sei schnell und nahezu kostenlos.

Hunderte virtuelle Währungen im Umlauf

CzechCrownCoins ist damit eine weitere von mittlerweile mehreren hundert virtuellen Währungen. Die wohl bekannteste ist Bitcoin, mit der verschiedene Online-Angebote und Dienstleistungen bezahlt werden können.

Unabhängig von Staaten und Banken

Bitcoin war 2009 von einem unbekannten Programmierer als Antwort auf die Finanzkrise geschaffen worden. Denn virtuelle Währungen sind unabhängig von Staaten, Zentralbanken und der Geldpolitik. Entsprechend unterliegen sie praktisch keiner behördlichen Regulierung. Der Wert einer Münze hängt allein von Angebot und Nachfrage ab. In der Regel, wie auch bei CZC und Bitcoin, gibt es eine streng festgelegte Obergrenze für die Geldmenge. Steigt die Nachfrage, steigt auch der Preis, da das Angebot gleich bleibt.

Schwankende Wechselkurse

Die Schwankungen der Wechselkurse sind enorm. Ein Bitcoin war Anfang September vergangenen Jahres 13 Dollar (9,74 Euro) wert, bis Dezember schoss der Kurs auf teilweise über 1.000 Dollar. Aktuell ist ein Bitcoin für rund 475 Dollar zu haben.

(APA)

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