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Trockenheit bringt Alpen in Nöte

Hildegard Burtscher vor einem leeren Brunnen. Wasser muss in großen Behältern auf die Alpe geschafft werden.
Hildegard Burtscher vor einem leeren Brunnen. Wasser muss in großen Behältern auf die Alpe geschafft werden. ©VOL.AT/Roland Paulitsch
Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum.

Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.

Totalschäden in Grasbeständen

In manchen Landesteilen – vor allem im Oberland und im Rheintal – zeigten sich nämlich bereits Totalschäden in den Grasbeständen. Ins Tal zurückgekehrtes Vieh könnte somit unter Umständen auch in den Talbetrieben nur spärlich Futter vorfinden, erklärte der Landesrat.

Aufschiebung von Kreditraten in Erwägung gezogen

Das Land erhebe gemeinsam mit Fachleuten der Landwirtschaftskammer derzeit die Ernteausfälle aufgrund der Trockenheit und prüfe – wo notwendig auch in Absprache mit dem Bund – mögliche Unterstützungsleistungen. So könnten unter Umständen Wiesen mit ökologischen Nutzungseinschränkungen und späteren Mähterminen für die zusätzliche Futterproduktion freigegeben werden. Für Landwirte mit massiven Einkommensverlusten werde die zeitliche Aufschiebung von Kreditraten in Erwägung gezogen. “In der gegenwärtigen Ausnahmesituation lassen Land und Landwirtschaftskammer die Bauern nicht im Stich”, betonte Gantner.

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