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Türkische Invasion nur nach Parlamentsbeschluss

Türkei - Premier Erdogan hat bekräftigt, dass er vor einer Invasion in den Irak die Zustimmung des Parlaments einholen würde. Der Beschluss würde jedoch nicht öffentlich werden.

Der Beschluss würde jedoch nicht öffentlich werden, fügte er hinzu. Berichten zufolge hat ein Großaufgebot der türkischen Armee kurdische Rebellen im Nordirak verfolgt. Das Außenministerium dementierte, Militärvertreter räumten aber einen „begrenzten Einsatz“ ein.

Wegen der Parlamentswahl im Juli tagen die Volksvertreter derzeit nicht und müssten zu einer Sondersitzung einberufen werden, um eine Invasion zu genehmigen. Die USA haben die Türkei zur Zurückhaltung aufgefordert. Sie befürchten einen größeren Konflikt im Nordirak, der zu den stabilsten Regionen in dem Golfstaat gehört.

Bei zwei Selbstmordanschlägen im Norden und Westen des Irak sind am Donnerstag mindestens sechs Polizisten getötet worden. In Rabia nahe der syrischen Grenze sprengte sich vor einer Polizeiwache ein Attentäter in einem mit Sprengstoff beladenen Lkw in die Luft. Drei Menschen kamen ums Leben, vier weitere wurden verletzt. Rund eine Stunde später zündete ein Selbstmordattentäter einen Sprengsatz in Ramadi, etwa 115 Kilometer westlich von Bagdad. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurden drei Polizisten in den Tod gerissen, es gab vier Verletzte.

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