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Türkei äußert Vorbehalte gegen geplante Mittelmeerunion

Die Türkei hat Vorbehalte gegen die von Frankreich geplante Mittelmeerunion geäußert. Es dürfe nicht sein, dass die von Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy angestrebte Union als Ersatz für einen EU-Beitritt der Türkei diene.

Es gebe eine rechtliche Grundlage für die Beziehungen seines Landes mit der EU. „Die Verhandlungen laufen, das Ziel ist gesteckt.“ Es dürfe keine Rede davon sein, dass Sarkozys Vorhaben „eine Alternative zu unserem EU-Beitritt ist“, betonte der türkische Staatspräsident Abdullah Gül.

Frankreich sei im Übrigen eines der Länder, dem „das wirtschaftliche Potenzial“ der Türkei am besten bewusst sei, sagte Gül weiter. „In Istanbul gibt es ganz bestimmt mehr Renaults als in Paris.“ Sarkozy lehnt einen Beitritt der Türkei zur EU entschieden ab und schlägt stattdessen eine „privilegierte Partnerschaft“ vor. Außerdem will er im kommenden Jahr eine Mittelmeerunion gründen, die die Grundlagen „einer wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Union“ schaffen soll. Kritiker verweisen darauf, dass es schon seit Jahren die „EuroMed-Partnerschaft“ gibt, die die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und südlichen Mittelmeerstaaten – darunter auch Ägypten und die Türkei – stärken soll.

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