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Trendwende am IT-Arbeitsmarkt

Eineinhalb Jahre nach den dramatischen Einbrüchen in der New Economy dürfte sich am Arbeitsmarkt für Informationstechnologie und Neue Medien eine Trendwende abzeichnen.

Eine aktuelle Studie der Donau-Universität Krems skizziert ein überraschend optimistisches Bild.

Wie eine im Juni/Juli 2002 durchgeführte Umfrage unter insgesamt 123 New Economy-Unternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz ergab, hätten 62 Prozent der befragten Agenturen und Dienstleister im New Media- und IT-Bereich erklärt, im Vorjahr zusätzliches Personal eingestellt zu haben.

Auch bei Anwenderfirmen außerhalb dieses Kernbereichs liege der Wert mit 43 Prozent höher als erwartet, hieß es bei der Präsentation der Studie am Mittwoch in Wien.

Nach Meinung von mehr als der Hälfte der befragten Unternehmen sollte sich dieser positive Trend auch im kommenden Jahr fortsetzen. Lediglich 6 Prozent rechnen demgegenüber mit einem weiteren Stellenabbau.

„Auffallend an diesen Ergebnissen ist“, so der Chef des Zentrums Neue Medien der Donau-Universität, Thomas Burg, „dass sich vor allem hoch qualifizierte IT- und New Media-Experten weiterhin starker Nachfrage erfreuen, während der Bedarf an Fachkräften im niedrigen Qualifikationsbereich mittlerweile gedeckt ist.“

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