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Traumduo Kucharcik und Kopas erlegte Meister HSC Hohenems

Meister HSC Hohenems verlor das erste Finalspiel gegen HC Samina Rankweil mit 5:8.
Meister HSC Hohenems verlor das erste Finalspiel gegen HC Samina Rankweil mit 5:8. ©VOL.AT/Luggi Knobel
Hohenems. Der tschechische und slowakische Rankweiler Offensivcrack waren beim 8:5-Auswärtssieg im ersten Finalspiel der Eishockey-Vorarlbergliga vor 400 begeisterten Fans im Herrenriedstadion gegen Titelverteidiger HSC Hohenems die beiden Erfolgsgaranten der Oberländer.
Hohenems - Rankweil - Bilder von L. Knobel

Jetzt braucht der regierende Vorarlbergliga-Champion HSC Hohenems im zweiten Finalspiel gegen Cupsieger HC Samina Rankweil (Sonntag, 17.15 Uhr, Gastra) einen Sieg um die Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung zu wahren. Nach der 5:8-Heimniederlage der Schützlinge von Trainer Alexander Paul gegen ein bärenstarkes Rankweil steht man unter einem großen Druck des Siegen müssens. Es war trotz einer extremen Kälte im Herrenriedstadion alles für ein Eishockeyfest angerichtet. Hohenems Sportstadtrat Friedl Dold warf den ersten Puck auf der Eisfläche ein und war der prominenteste Daumendrücker aus der Grafenstadt. Auch Wettspielreferent Franz Allgäuer, VEHV-Vorstandsmitglied Harald Zampedri, Wolfgang und Nadine Urban ließen sich den Leckerbissen nicht entgehen. Das erste Finalspiel stand von beiden Seiten auf sehr hohen Niveau und die Fans mussten ihr Kommen nicht bereuen. Die großartige Unterstützung des HSC-Fanklubs Yippiejaner half nichts, Hohenems verlor das erste Aufeinandertreffen im Endspiel der Vorarlbergliga. Zwei Drittel lang war das Finale sehr ausgeglichen und beim Stande von 4:4 auf des Messers Schneide. Den letzten Spielabschnitt entschied Rankweil mit 3:1 für sich. Die endgültige Entscheidung zugunsten der Oberländer fiel erst zwanzig Sekunden vor Schluss, als Verteidiger Markus „Moses“ Moosbrugger ins leere Emser-Tor zum 8:5 traf.

Traumduo Kucharcik und Kopas die Matchwinner

Nur bei einem der acht Treffer der Rankweiler war das Duo Infernale Tomas Kucharcik und Michal Kopas nicht beteiligt, ansonsten machte das tschechisch, slowakische Duo den Unterschied aus. Tomas Kucharcik glänzte wieder um mit Torjäger-Qualitäten und unglaublichen Zuspiels. Der 41-jährige Ex-Weltmeister schoss zwei Traumtore und war fünfmal idealer Vorbereiter von Rankweiler Treffern. Nun führt Tomas Kucharcik auch in der Punkte- und Assist-Wertung die Tabelle ganz klar an. Rankweil-Spielertrainer Michael Kopas erzielte ein Triplepack und zweimal stand ein Assist auf der Habenseite. Die Rankweiler mit Comebacker Gerhard Salzer, aber ohne den gesperrten Nicolas Senft jubelten am Ende über den ersten Triumph in der Finalserie und haben nun am Sonntag den ersten Matchball.

Stimme zum ersten Finalspiel HSC Hohenems – HC Samina Rankweil
Günther W.Amann (HC Samina Rankweil): Es war eine sehr starke Teamleistung und ein großer Schritt in Richtung Meistertitel. Aber abgerechnet wird zum Schluss und es ist noch nichts entschieden. Die Cleverness war diesmal beeindruckend, denn die Spielstätte Hohenems-Herrenried ist für jeden Gegner die „Hölle“. Die Emser haben eine sehr starke Truppe. Es war eine ganz knappe Entscheidung für uns. Ein hartes Stück Arbeit wartet auf uns. Ein Pausschallob an das Schiritrio rund um Werner Farmer. Hoffentlich leitet auch er die zweite Partie. Psychologisch sehr wichtig war das Comeback von Gerri Salzer. Die Verpflichtung von Tomas Kucharcik war wirklich der Glücksgriff, den wir uns erhofft haben. Die gesamte Mannschaft hat einen psychologischen Schub durch Kucharcik bekommen. Mit Kopas steht ein kongenialer Partner zur Verfügung.

Eishockey, Vorarlbergliga, Finale (best of three)
HSC Hohenems – HC Samina Rankweil 5:8 (3:3, 1:2, 1:3)
Kunsteisbahn Herrenried, 400 Zuschauer, SR Farmer, Mair, Marent
Stand in der best of three-Serie: 1:0 für HC Samina Rankweil
Torfolge: 4. 0:1 Schmitt, 6. 1:1 Fitz, 7. 2:1 Hammerer, 9. 2:2 Kucharcik, 10. 2:3 Kopas, 19. 3:3 Rinderer, 27. 4:3 Raphael Kalb, 28. 4:4 Kucharcik, 33. 4:5 Kopas, 43. 4:6 Kopas, 46. 4:7 Salcher, 53. 5:7 Zerlauth, 60. 5:8 Moosbrugger
Strafen: 15 + Spieldauer-Diszi Perrera bzw. 20

HSC Hohenems: Philipp Hollenstein, Prager; Fitz, Patrick Kalb, Rinderer, Wiedner, Entner, Poredos, Zerlauth, Häußle, Perera, Bottesi, Dominik Hollenstein, Stefan Hämmerle, Raphael Kalb, Kmetic, Hammerer, Fabian Hämmerle

HC Samina Rankweil: Dobler, Stampfl; Schmitt, Mock, Hartmann, Krall, Halbeisen, Salcher, Pfister, Moosbrugger, Kaufmann, Grabner, Kucharcik, Amann, Kopas, Rederer, Schatzmann, Salzer

Zweites Finalspiel
HC Samina Rankweil – HSC Hohenems Sonntag, 19. Februar
Gastra, 17.15 Uhr

Drittes Finalspiel (möglich)
HSC Hohenems – HC Samina Rankweil Samstag, 25. Februar
Herrenried, 17 Uhr

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