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Traum-Comeback für Laurin Böhler in Düsseldorf

©Privat
Beim ersten Wettkampf nach seiner Verletzungspause begeistert Judoka Laurin Böhler mit Rang drei beim Grand Slam in Düsseldorf.

Damit bringt sich der Vorarlberger gerade Rechtzeitig für die heiße Phase der Olympia-Quali in Stellung.
Düsseldorf. Laurin Böhler ist zurück. Und wie!!! Was der 24-jährige Sportler des ULZ Hohenems Judo Vorarlberg diesen Sonntag (24.02.) abgeliefert hat, war eine mehr als beeindruckende Machtdemonstration. Im ersten Turnier nach seinem verletzungstechnischen „Double Trouble“ (Ellenbogen und Meniskus) – dem Grand Slam in Düsseldorf  – katapultierte sich der Schwarzacher direkt auf das Podest und zurück in die absolute Weltspitze. Dabei war unter der besagten Ausgangslage mit diesem wirklich sensationellen dritten Platz auf allerhöchster internationaler Turnierebene keineswegs zu rechnen. Doch Böhler zeigte sich unbeeindruckt von seiner mehrmonatigen Wettkampfpause und überzeugte durch variantenreiches Judo der Spitzenklasse.

Weltklasse-Sportler besiegt

Nach zwei ungefährdeten Auftaktsiegen gegen einen Dominikaner und einen Algerier, war es vor allem der dritte Kampf, der zeigte, dass an diesem Tag alles möglich war. Denn dort stand dem 100kg-Athleten niemand Geringerer als Elmar Gasimov, seines Zeichens amtierender Vize-Olympiasieger und sechsfacher Weltcup-Gewinner gegenüber. Im ausgeglichenen Kampf bewies der Vorarlberger seine physische Stärke und zwang den Aserbaidschaner ins Golden Score. Dort bombte er den Routinier mit einem wuchtigen Ura-Nage mit Ippon in die Matten. Definitiv beeindruckend! Somit stand Böhler im Poolfinale, wo ein alter Bekannter auf ihn wartete: Jevgenijs Borodavko aus Lettland. Doch auch sein unangenehm kämpfender Dauerrivale, der zuletzt zwei Mal das bessere Ende auf seiner Seite hatte, fand in Düsseldorf kein Rezept gegen Böhler! Mit einer tiefen Seoi-Nage-Variante schickte er den Balten in die Hoffnungsrunde und sich selbst ins Halbfinale. Doch hier kam es knüppeldick! Denn mit Cho Guham aus Südkorea stand der amtierende Weltmeister zwischen Böhler und dem Finale. Der griffstarke und agile Asiate verstand es besser, Aktionen zu setzen und aktiv auszusehen und drückte dem Vorarlberger eine Strafe nach der anderen aufs Auge. Ohne eine einzige Wertung ging dieser am Ende als Sieger aus der Begegnung. Doch schwächer war Böhler keineswegs. Hier entschied vor allem die Taktik. Im kleinen Finale um Platz drei stand dem Schwarzacher dann der Brasilianer Leonardo Concalves gegenüber. In einem physisch geprägten Kampf zermürbte des Vorarlberger Kraftpaket seinen Rivalen und  machte mit einem hohen Schulterwurf den Sack im Golden Score zu.

Exzellente Ausgangslage für Olympia-Quali

Mit dieser Medaille machte Laurin Böhler zudem einen großen Schritt in Richtung Olympia 2020. Denn mit den gewonnen Quali-Punkten geht die Reise klar in Richtung Top 15 der Weltrangliste. Gleichzeitig schied Aaron Fara, der größte nationale Konkurrent um das begehrte Ticket, bereits in der ersten Runde aus, was Böhler’s Sicherheitsabstand deutlich vergrößern wird.

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