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Traktorfahren von Kindesbeinen an

Daniel Widerin
Daniel Widerin ©Doris Burtscher
Als kleiner Bub schraubte Daniel Widern an den Spieltraktoren.

Daniel Widerin wurde auf der Werkstattbühne des Festspielhaus Bregenz zum besten österreichischen Lehrling der Sparte Landmaschinentechnik gekürt.

 

Viele kleine Buben träumen von Traktoren, vom Schrauben und von Landwirtschaft. War das bei dir auch so?

 

Daniel Widerin Von klein auf war ich immer wieder auf dem Hof meines Göti Andreas Widerin. Mit meinem Freund habe ich an unseren Spielzeugtraktoren herumgeschraubt und habe jede Minute genutzt, um mit den Traktoren zu spielen oder im Stall zu helfen. Nachdem ich dann in den Sommer 2013 bis 2015 die Ferien auf der Alpe (Zuger Älpele) verbrachte, wurde meine Begeisterung zur Landwirtschaft noch größer und ich verbringe seitdem neben dem Beruf viel Zeit auf dem Hof. Als Obmann der Landjugend Klostertal werde ich zudem mit dem Thema Landwirtschaft konfrontiert.

 

Wenn die Begeisterung zur Landwirtschaft schon so groß war, warum hast du dich nicht z. B. für die Landwirtschaftsschule entschieden?

 

Daniel Widerin Ich wollte nicht länger die Schulbank drücken und somit ist nichts anderes in Frage gekommen, als eine Lehre zu beginnen. Ich habe mich für die Lehre des Landmaschinentechnikers entschieden. Jetzt bin ich im vierten Lehrjahr und ich habe noch die Entscheidung bereut, die Arbeit gefällt mir sehr gut. In meinem Lehrbetrieb (Baywa Lamag Frastanz) wurde ich während den täglichen Arbeiten auf den Landesbewerb, an dem bei uns im Betrieb alle Lehrlinge teilnehmen, vorbereitet.

 

Beim Landesbewerb im Jänner konntest du den dritten Platz erreichen. Wie ging es dann weiter mit der Vorbereitung und dem Bundesbewerb, der in Bregenz stattgefunden hat?

 

Daniel Widerin Drei Wochen vor dem Bundesbewerb haben ich mich in der Berufsschule und in der Firma nochmals extra vorbereitet. Der Bewerb selbst bestand aus neun Einheiten, die als Stationenbetrieb aufgebaut waren. Am Vortag hatten die zwölf Teilnehmer aus ganz Österreich einen Theorietest. Drei Fachgespräche und sechs Stationen beim praktischen Teil vervollständigten die Prüfung. Während der Prüfung verspürte ich keine Nervosität, die kam erst als ich bei der Preisverteilung auf das Ergebnis wartete.

 

Das Ergebnis fiel ja dann für dich sehr gut aus. Wie waren da die Reaktionen?

 

Daniel Widerin Ich konnte es zuerst gar nicht realisieren, als ich auf der Bühne stand. Nach und nach wurde mir bewusst, dass die Leistung passte. Seither werde ich mit Gratulationen von der Familie, Freunden und Arbeitskollegen überhäuft. Das ist schon ein tolles Gefühl, wenn sich so viele mit dir freuen. In der Firma wurde ich mit einem Empfang überrascht, es hängen Plakate und alle sind stolz auf mich.

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