Tragödie in Burkina Faso: Dutzende Tote bei Moschee-Angriff

Bewaffnete Angreifer stürmten am frühen Sonntagmorgen eine Moschee in der Stadt Natiaboani im Osten des Landes und eröffneten das Feuer auf die versammelten Gläubigen.
Gezielte Attacke auf Gläubige
Laut Augenzeugenberichten waren die Opfer der Attacke überwiegend männliche Muslime, die sich zum Zeitpunkt des Überfalls in der Moschee zum Gebet versammelt hatten. Ein Bewohner der Gemeinde und weitere Zeugen schilderten, wie die Angreifer die Moschee umzingelten und auf die Menschen in ihrem Inneren schossen. Unter den Opfern befindet sich auch ein bedeutender religiöser Führer der Gemeinschaft.
Natiaboani: Ein Ort unter ständiger Bedrohung
Natiaboani, eine ländliche Gemeinde, liegt etwa 60 Kilometer südlich von Fada N'Gourma, der Hauptstadt der Region Est.
Die Gegend ist seit Jahren Schauplatz wiederkehrender Angriffe bewaffneter Gruppierungen. Burkina Faso leidet seit 2015 unter anhaltender jihadistischer Gewalt, die häufig Gruppen mit Verbindungen zu Al-Kaida und dem Islamischen Staat zugeschrieben wird.
Weitere Gewaltakte erschüttern das Land
Nur Stunden vor dem Angriff auf die Moschee kam es zu einem weiteren mutmaßlich jihadistischen Angriff während einer Messe in einer katholischen Kirche im Norden Burkina Fasos, bei dem mindestens 15 Menschen getötet wurden. Diese Ereignisse unterstreichen die angespannte Sicherheitslage im Land und die wachsende Bedrohung durch extremistische Gruppierungen.
(VOL.AT)
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