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Tradition allein reicht nicht mehr aus

SW Bregenz-Präsident Pascal Pletsch und Sportwart Ewald Gisinger sind enttäuscht.
SW Bregenz-Präsident Pascal Pletsch und Sportwart Ewald Gisinger sind enttäuscht. ©VOL.AT/Luggi Knobel
Katerstimmung bei SW Bregenz nach dem Abstieg. Eine Neuorientierung soll folgen.

HINTERGRUND Thomas Knobel über den Abstieg von SW Bregenz

Gerade einmal zehn Jahre sind vergangen, da schloss SW Bregenz die Bundesliga Saison mit Spielern wie Axel Lawaree, Laszlo Klausz oder Ralph Jeff Geiger mit 45 Punkten auf Platz fünf ab. Was dann folgte war ein Jahrzehnt, geprägt von einem tiefen Fall (Konkurs) einer Neugründung (SC Bregenz) und der Rückkehr (Juli 2013) zu alten SW Wurzeln. Ausgerechnet die Saison mit dem neuen, alten Klubnamen aber wurde sportlich zu einem Desaster. Dabei hat der Verein aus der Landeshauptstadt, 1919 gegründet, wahrlich schon manch bewegte Zeiten er- und überlebt.

Nach sieben Saisonen in der Regionalliga West muss der Traditionsklub erkennen, dass Tradition alleine keine Fußballspiele gewinnt. Mit dem Abstieg in die Viertklassigkeit wird deshalb ein Umbruch unvermeidbar sein. Denn in einer Saison, voll mit Kommen und Gehen, fehlte vor allem eines: Wille, Konstanz und Kontiniuität. Schon nach 13 Spieltagen musste Trainer Mladen Posavec Platz machen. Die Klubführung wollte dem Rückfall auf einen Abstiegsplatz vorbeugen. Eine Trendwende aber konnte mit Neotrainer Hans Kogler nicht erreicht werden. Im Gegenteil: Der erfahrene Fußballlehrer stürzte mit der Mannschaft von Rang zwölf (nach 13 Runden) auf den letzten Platz ab. 14 Punkte in 16 Spielen waren zu wenig. Die Trennung von Spielern wie Sidinei de Oliveira, Deniz Mujic, Robert Golemac, Franco Joppi oder dem Brüderpaar David und Ivan Sosic brachte nicht den gewünschten Effekt, ebenso wenig konnten die Wintertransfers Robert Schellander, Vinicius Gomes Maciel und Harald Unverdorben die in sie gesteckten Hoffnungen erfüllen.

Ernüchterung allerorten auch bei Präsident Pascal Pletsch. Wir haben uns den Abstieg selbst zuzuschreiben. Was nützt es , wenn wir phasenweise guten Fußball spielen, uns durch Eigenfehler aber um den Lohn der Arbeit bringen. Jetzt gilt es, die Ärmel hoch zu krempeln und vorauszuschauen.“ Laut Klubchef sollen nun intern die Ziele neu definiert und die Weichen gestellt werden, verbunden mit massiven Veränderungen im Kader.

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