Touristin bei Raubüberfall in Kenia erschossen

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In der kenianischen Hafenstadt Mombasa ist am Sonntag eine russische Urlauberin erschossen worden. Nach Polizeiangaben ereignete sich die Tat in der bei Touristen beliebten Festung Fort Jesus.

Demnach wurden die Frau und zwei Begleiter von drei Angreifern überfallen, die eine Tasche mit Kameras, Mobiltelefonen und anderen Wertgegenständen erbeuteten. Die Täter konnten fliehen.

Touristenin Kenia im Visier

In Mombasa hatte es in den vergangenen Monaten immer wieder Schießereien und Bombenanschläge gegeben, für die die somalische Shebab-Miliz und deren Anhänger verantwortlich gemacht wurden. Die Extremisten führten als Motiv ihrer Attacken die Beteiligung kenianischer Soldaten an der Militärmission der Afrikanischen Union im Nachbarland Somalia an und riefen Touristen auf, nicht ins “Kriegsgebiet” nach Kenia zu reisen.

In der gut 300 Kilometer von Mombasa entfernten kenianischen Küstenprovinz Lamu wurden in der Nacht auf Sonntag mindestens 18 Menschen bei Anschlägen getötet, zu denen sich die Shebab-Miliz bekannte. (APA)

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