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Tourengeher ignorieren Gefahr

Gargellen - Ein Tourengeher ist am Sonntagnachmittag in Gargellen von einer Lawine verschüttet worden. Er konnte sich mit Hilfe eines Kameraden aus den Schneemassen befreien. Bilder 

Den ersten schwierigen Einsatz der heurigen Lawinensaison haben Berg- und Flugretter bereits hinter sich, zum Glück mit gutem Ende. Trotz Lawinenwarnstufe „vier“, einem Meter Neuschnee, starker Stürme und Nebel sind gestern zwei Tourengeher am Schafkopf in Gargellen unterwegs gewesen und haben ein Schneebrett ausgelöst. Die Männer aus Nüziders und Bludenz haben die Gefahr, die momentan dort herrscht, offenbar völlig falsch eingeschätzt.

Unverletzt

Laut Bergrettung Gargellen wurde der 23-Jährige bei der Abfahrt ins „Täli“ mitgerissen, sein 45-jähriger Kamerad, der einen Sicherheitsabstand gehalten hatte, konnte ihn jedoch mit dem LVS-Gerät orten und befreien. „Die Hand des verschütteten Mannes ragte aus dem Schnee, das war sein zusätzliches Glück“, so Christian Thöny von der Bergrettung Gargellen. Der Mann erlitt leichte Unterkühlungen und blieb ansonsten unverletzt. Der Einsatz war schwierig, weil die Hubschrauber wegen des Nebels und des Sturms nicht hinauffliegen konnten, die Tourengeher fuhren selber bis zum „Schafberghüsli“ ab. Für die Einsatzkräfte der Polizei und Bergrettung ist es unverständlich, warum sich die Männer bei diesen Wetterverhältnissen in eine derartig große Gefahr begeben haben. „Das war unverantwortlich“, so Thöni.

Aus dem aktuellen Anlass warnt die Bergrettung erneut davor, die derzeitige Gefahr zu unterschätzen. „Man sollte schon gut überlegen, bevor man sich bei dieser Lawinenwarnstufe ins freie Gelände begibt“, so Ing. Matthias Marxgut, Öffentlichkeitsreferent der Vorarlberger Bergrettung.

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