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Toter bei schweren Bränden auf Sardinien

Schwere Brände hielten auch am Freitag den nördlichen Teil Sardiniens im Griff. Flammen, die vom starken Wind genährt wurden, verbreiteten sich entlang der Küste in der Provinz Nuoro. Ein 36-jähriger Italiener ist am Donnerstag ums Leben gekommen.

Der Mann hatte sich als Freiwilliger mit den Rettungsmannschaften an der Bekämpfung eines ausgedehnten Brandes beteiligt, der in der Nähe von Sologo im Norden der Insel ausgebrochen war. Wegen des starken Rauches fiel der 36-Jährige in Ohnmacht. Jede Hilfe kam zu spät.

Mehrere Gebäude mussten zwischen den Badeortschaften Bassacutena und Arzachena wegen des Feuers vorsorglich geräumt werden. Die Brände – sie sind vermutlich gelegt worden – wurden vom starken Wind genährt.

Spezialflugzeuge wurden zum Löschen der Brände eingesetzt, die für Panik unter den zahlreichen Touristen der Gegend sorgten. Die Flammen wurden durch den starken Mistral immer wieder angefacht. Die italienischen Zivilschutzbehörden sprachen von den schwierigsten Bränden des Sommers.

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