Tote und Verletzte bei Taifun in Japan

Japanische Bevölkerung trifft Vorkehrungen
Japanische Bevölkerung trifft Vorkehrungen ©AP
Der heftige Taifun "Melor" hat in Japan mindestens zwei Menschen in den Tod gerissen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mindestens 114 Menschen wurden nach Angaben des japanischen Fernsehsenders NHK am Donnerstag verletzt.
Tote nach Taifun "Melor" in Japan
Taifun "Melor" verwüstet Japan

Der 18. Taifun der Saison mit heftigen Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 160 Stundenkilometern ließ Leichtbauhäuser einstürzen, riss Bäume und Strommasten um, unterspülte Gebäude und legte den Bahn- und Flugverkehr teilweise lahm.

Hunderte Bürger wurden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen und sich in öffentlichen Gebäuden in Sicherheit zu bringen. Im Ort Minabe starb ein 54 Jahre alter Mann, als er beim Zeitungsaustragen mit seinem Moped gegen einen umgestürzten Baum prallte. Ein 69-Jähriger wurde in der Stadt Fujimi von einem abgebrochenen Ast erschlagen. Viele Lastwagen kippten um. In der Provinz Aichi brach eine Straßenbrücke zusammen.

Hunderte von Schulen in Tokio und Osaka blieben geschlossen. Tausende Pendler strandeten im Berufsverkehr auf den Bahnhöfen. Hunderte von Inlandsflügen mussten gestrichen werden. Auch der Betrieb mehrerer Hochgeschwindigkeitszüge wurde zeitweise eingestellt.

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