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Tornados im Südosten der USA

Eine weitere Serie von Tornados hat im Südosten der USA mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet und eine Spur der Verwüstung gezogen.

Betroffen war am Freitag und Samstag das Gebiet von Mississippi bis Virginia. Die größten Schäden entstanden in Tennessee, wo bereits am vergangenen Wochenende 24 Menschen bei Unwettern ums Leben kamen.

In der Umgebung der Stadt Nashville wurden Autos durch die Luft geschleudert und hunderte Häuser beschädigt oder zerstört, wie ein Behördensprecher mitteilte. Allein drei Todesopfer wurden in den Trümmern ihrer Häuser in der Ortschaft Gallatin geborgen, 39 Kilometer nordöstlich von Nashville. Dort wurden auch die Geschäfte von drei Autohändlern verwüstet und 250 Fahrzeuge zerstört.

Ein Bewohner von Gallatin, Steven Davis, sagte, in einer Straße seien alle Häuser zerstört worden. „Unsere Siedlung wurde dem Erdboden gleich gemacht“, sagte Davis.

Mehr als 60 Verletzte mussten nach Angaben von Krankenhäusern medizinisch versorgt werden. Die Ärzte arbeiteten zum Teil mit Notstromversorgung, weil in den Stürmen auch zahlreiche Strommasten umknickten. Insgesamt fiel in rund 16.000 Haushalten der Strom aus. Einige Haushalte müssten möglicherweise bis zu einer Woche ohne Elektrizität auskommen, erklärte der Stromversorger NES.

Die Unwetterfront zog in Richtung Alabama, Georgie und South Carolina weiter. In der Gegend um Atlanta wurden Behörden zufolge mehrere Geschäfte, Häuser und eine Kirche zerstört, in etlichen Haushalten fiel der Strom aus. Aus Alabama wurden mehrere Verletzte gemeldet.

Erst am vergangenen Wochenende waren 24 Menschen bei Stürmen im Westen von Tennessee ums Leben gekommen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden in den USA 286 Tornados gezählt, während es in den drei Jahren zuvor durchschnittlich 70 waren.

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