Tops und Flops in der VN.at Eliteliga vom Herbst

©sams
Die erste Saisonhälfte in der Eliteliga ist gespielt. Alle Fakten und Statistik plus das Team des Herbstes.

Rekordzahl an Einsätzen von Spielern, die Tops und Flops, Abstiegsgespenst

252 (!) Kaderspieler, davon achtzehn Torhüter, waren bei den bisherigen 94 Meisterschaftsspielen in der VN.at Eliteliga Vorarlberg im Einsatz. Drei Bewerbsspiele mussten verschoben werden, Wolfurt gegen Austria Lustenau Amateur gibt es erst im Frühjahr 2022. Nur der Tabellenzweite Admira Dornbirn (19) und Egg (18) blieben unter der eingesetzten 20-Spieler-Marke. Der Prügelknabe und das Schlusslicht Austria Lustenau Amateure griff auf nicht weniger als 35 (!) Kaderspieler zurück. Die zweite Kampfmannschaft der Grün-Weißen haben sogar auf die sieben Vollprofis Florian Eres, Nikolai Bösch, Adriel da Silva, Hakim Guenoche, Daniel Tiefenbach, Dragan Marceta und Leo Mätzler zurückgegriffen, das aber nicht von Erfolg gekrönt war.

Mit Michael Pelko (Bregenz), Ingo Hagspiel (Lauterach) und Daniel Sereinig (Egg) gab es schon drei Trainerwechsel. Die Schwarz-Weißen haben Roman Ellensohn nach dem sechsten Spieltag als künftigen Coach verpflichtet. Ellensohn spielt nebenbei noch in der 1b-Mannschaft von SC Hatlerdorf in der 4. Landesklasse und hat für den Dornbirner Klub bei acht Einsätzen von 720 Minuten schon fünf Mal ins Schwarze getroffen.  

Der Trainereffekt in der Vorarlberger Landeshauptstadt mit Roman Ellensohn blieb aber aus. Zwei Siege, zwei Remis und sechs Niederlagen erreichten die Schwarz-Weißen in der noch jungen Ellensohn-Ära. Besser gewirkt hat der Trainerwechsel in Lauterach. Für Lauterach „Retter“ Peter Jakubec stehen zwei Siege, vier Remis und nur eine Niederlage zu Buche. Beim Aufsteiger Egg war die Ära von Daniel Sereinig nach nur siebzehn Partien mit drei Erfolgen und zwei Remis plus zwölf Niederlagen zu Ende. Ein Nachfolger wird in der Junkerau noch gesucht. Auffallend im Mammutprogramm vom Herbstdurchgang war dass ganz viele Vereine auf blutjunge Talente setzen und denen gehört die Zukunft. Die größten positiven Entdeckungen der jungen Kicker unter 20 Jahren waren der Röthner Mittelfeldspieler Fabio Scheichl (17). Der Götzner spielte konstant neben Marcel Sohler im Vorderland den zweiten „Sechser“ Part. Eine Talentprobe lieferten auch DSV Spieler Aaron Hackl (17), die Lauteracher Eigengewächse Pascal Dietrich (18), Fabio Erath (18), Emre Özberk (18) und der Hohenemser Nikola Potic (18). Zu gefallen wussten auch Alejandro Domingues Mora (VfB), Maximilian Lingg (DSV/19), Marwan Moubarak (DSV/19), Daniel Nachbaur (DSV/19), Valerio Petrovic (Wolfurt/19), Lukas Lampert (RW/19), David Franz (Röthis/19), Elijah Thurnher (Admira/19) und Rene Wirth (Egg/19). Eine große Bereicherung auf allen Ebenen war der Rankweiler Philipp Baldauf. Als Deniz Erkan als „Sechser“ verletzungsbedingt wochenlang ausgefallen ist, hat sich Trainer Stipo Palinic dazu entschlossen „Pipo“ von der linken Abwehrposition als neuen defensiven Mittelfeldspieler aufzustellen. Baldauf, der in Innsbruck ein Studium absolviert und die ganze Woche nicht trainieren konnte wusste aber mit bärenstarken Vorstellungen zu gefallen. Der 20-jährige ist der ältere Bruder von Thomas Baldauf der in Altach einen Mehrjahresvertrag als Jungprofi unterzeichnete. Stark auch Lien Zwischenbrugger beim Dornbirner SV. Der Wechsel von Bizau nach Haselstauden wirkte sich sehr positiv aus und als linker Abwehrspieler hat der junge Wälder seinen sportlichen Karriereschritt eine Klasse höher zu spielen auch genutzt. Der größte Flop in der Eliteliga war wohl der Einkauf von SW Bregenz Richard Wilian de Souza (20). Der 20-jährige Stürmer kam nur in acht Spielen zu Kurzeinsätzen und ist nach nur einem kurzen Intermezzo schon während des Herbstes wieder zurück nach Brasilien abgereist. Schade, dass Lauterach Stürmer Abdül Kerim Kalkan wegen disziplinären Gründen seine ganzen Qualitäten nur kurz unter Beweis stellen konnte und dem Hofsteigklub an allen Ecken und Enden fehlte. Und in der Winterübertrittszeit darf man vor allem von den abstiegsbedrohten Klubs einige Neuerwerbungen erwarten. Die Kaderzusammenstellung wird im Frühjahr bei manchen Vereinen ein neues Gesicht bekommen.

„VN“ Team vom Herbstdurchgang in der VN.at Eliteliga Vorarlberg

3-4-3

Tormann Andre Breitfuss World-of-Jobs VfB Hohenems (24) 1620 Minuten 18 Spiele – 18 Gegentore

Rechter Verteidiger Simon Mentin Meusburger FC Wolfurt (29) 1440 Minuten 16 Spiele null Tore

Abwehr Mitte Murad Gerdi FC Brauerei Egg (35) 1530 Minuten 17 Spiele 5 Tore

Linker Verteidiger Christoph Kobleder Intemann FC Lauterach (31) 1530 Minuten 17 Spiele 5 Tore

Rechts Mittelfeld Jonas Gamper Emma&Eugen Dornbirner SV (26) 1155 Minuten 13 Spiele 2 Tore

Mittelfeld mitte defensiv Samir Karahasanovic SC Admira Dornbirn (39) 1156 Minuten 14 Spiele 2 Tor

Mittelfeld links Lukas Bertignoll SC Admira Dornbirn (31) 1204 Minuten 14 Spiele 5 Tore

Mittelfeld offensiv zentral Kevin Bentele Zima FC Rotenberg (29) 1359 Minuten 15 Spiele 11 Tore

Rechts Sturm Renan Peixoto Nepomuceno SC Röfix Röthis (21) 1029 Minuten 13 Spiele 15 Tore

Mitte Sturm Maurice Wunderli World-of-Jobs VfB Hohenems (24) 1620 Minuten 18 Spiele – 21 Tore

Links Sturm Fabian Koch RW Rankweil (29) 1428 Minuten 17 Spiele – 20 Tore 

Trainer des Jahres VN.at Eliteliga Vorarlberg: Admira Dornbirn Langzeitcoach Herwig Klocker (51)

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