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Topresultate bei Jugend Europameisterschaften 2009 Italien

©Josef Bertsch
Zum erst zweiten Mal in der Geschichte des Österreichischen Badminton Verbandes kehrten die heimischen Athleten mit einem Viertelfinaleinzug aus Mailand zurück.

Matthias Bertsch zog mit Partner Matevz Bajuk (Slowenien) ins Viertelfinale der Jugend Euro 2009 ein. Äußerst knapp verpassten die beiden dort das Halbfinale. Erst im dritten Satz, dem Entscheidungssatz kam das Aus für das Österreichische/Slowenische Top Duo und die damit verbundene erste EM – Medaille nach 1991. Einzig Jürgen Koch gelang es in den 90iger Jahren ein solches Topresultat zu erreichen, davor und danach gelang dies keinem österreichischen Athleten. Doch im Gegensatz zu 1991 war es diesmal nicht nur die Leistung in einem einzelnen Bewerb. Auch im Mixed erzielten Elisabeth Baldauf/Matthias Bertsch mit dem neunten Rang eine hervorragende Endplatzierung unter den insgesamt 36 teilnehmenden Nationen – ebenfalls ein Rekord der diesjährigen Europameisterschaften.

Weitere Achtelfinaleinzüge erreichten Elisabeth Baldauf/Belinda Heber (Kärnten), sowie Alexandra Mathis (UBC Raiffeisen Wolfurt)/Nica Koncut (Slowenien) – sensationelle Platzierungen, die in solcher Fülle noch nie erzielt worden sind.
Ein großes Lob geht somit vor allem an die heimischen Trainer, Funktionäre und Vereine. Als Bestätigung der harten und mühevollen Arbeit und als Bestätigung, vieles richtig gemacht zu haben, gehen diese Titelkämpfe in die Geschichte des Österreichischen und Vorarlberger Badminton Verbandes ein.

Denn auch mannschaftlich ließ Team Austria auf sich aufmerksam machen. Denkbar knapp musste man sich Titelverteidiger England mit 2:3 geschlagen geben, wurde aber durch Siege über Spanien und Rumänien bester Gruppenzweiter. In Folge davon bedeutete dies Top 10 – genau sogar achtbester unter dreißig gestarteten Nationen. Auch das war mit Abstand das beste Resultat einer je entsendeten österreichischen Mannschaft im Badmintonsport.
Nun heißt es mit diesen Topergebnissen das Selbstvertrauen zu stärken, für Nachhaltigkeit zu sorgen und in zwei Jahren wieder voll anzugreifen, auch wenn ein solches Ergebnis schwer zu wiederholen ist. Jedenfalls wurden die Topnationen auf Österreich aufmerksam gemacht.

Mannschaftseuropameisterschaften 2009:

1. Dänemark
2. Niederlande
3. England
3. Deutschland

8. – 14. Österreich bestes Team und 28 Nationen

Am Individualbewerb nahmen noch weitere acht Nationen teil.

Quelle:  Josef Bertsch

 

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