Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Toller 2:0 Sieg gegen Rapid

Austria Lustenau gelang es am Samstag, Rapid Wien die erste Niederlage seit dem 11. November 1998 zuzufügen. [9.5.99]

In der 32. Runde der österreichischen Fußball-max.Bundesliga mußte Rekordmeister Rapid am Samstag mit der 0:2 (0:0)-Niederlage bei Austria Lustenau einen gehörigen Rückschlag im Kampf um den Meistertitel hinnehmen. Drei Tage nach dem Semifinal-Ausscheiden im Cup gegen den LASK bezog Rapid nun auch in der Bundesliga eine Niederlage, die erste seit dem 11. November 1998 (1:2 bei Sturm), und bleibt in Lustenau weiterhin ohne Sieg. Die Vorarlberger sicherten sich mit dem zweiten Saisonerfolg über die Grün-Weißen wohl auch den Klassenerhalt in der obersten Spielklasse, denn die Mannschaft von Edi Stöhr hat nun vier Runden vor Schluß elf Punkte Vorsprung auf Schlußlicht Vorwärts Steyr.

Schon vor der Pause sah es nicht so aus, als ob Rapid sich von der Enttäuschung der Cupniederlage erholt hätte. Die Grün-Weißen, bei denen Rene Wagner (Rückenprobleme) und Angelo Vier (Sehnenverletzung) nur auf der Bank Platz nahmen, taten sich bei strömendem Regen schwer zu Torchancen zu kommen. Eigentlich waren die Wiener nur bei Standardsituationen (Freistöße von Wittl) gefährlich, aber auch die Hausherren hatten auf äußerst rutschigem Terrain wenige Tormöglichkeiten. Lediglich ein akrobatischer Fallrückzieher von Eric Regtop sorgte bei den 7.000 Zuschauern für Begeisterung.

Der „fliegende Holländer“ besorgte aber nach dem enttäuschenden 0:0 zur Pause in der 51. Minute die Führung der Hausherren. Nach Vorlage von Prinzen kam Regtop an den Ball, legte ideal in den Lauf von Butrej, der ihm das Leder nochmals servierte und Regtop hatte aus etwa sieben Metern keine Mühe zum 1:0 einzuschießen. Rapid erkannte erst jetzt den Ernst der Lage, aber die Hütteldorfer sind momentan kaum in der Lage, sich Torchancen zu erspielen. Lediglich ein 20 Meter-Weitschuß von Christian Prosenik, den Lustenau-Keeper Kraßnitzer herrlich abwehrte, war so etwas wie eine Möglichkeit. Im Gegenteil aus einem Konter kassierte Rapid sogar noch das entscheidende 2:0. Nach einem langen Paß von Benneker hatte Butrej wenig Probleme und verwandelte vorbei an Maier (83.). Lustenau feierte damit erst den vierten Saisonsieg, zwei davon resultieren gegen den Rekordmeister…

(Bild: VN)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg Sport
  • Toller 2:0 Sieg gegen Rapid
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.