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Tirol: Mutter von geschütteltem Baby wird verdächtigt

Nur wenig Tage nach der Anzeige einer Tirolerin gegen ihren früheren Lebensgefährten wegen Kindesmisshandlung steht die Frau nun selbst unter Tatverdacht. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck leitete Vorerhebungen wegen Quälens oder Vernachlässigung Unmündiger ein.

Bei dem drei Monate alten Baby der 19-Jährigen waren eine Gehirnblutung und mehrere Rippenbrüche diagnostiziert worden. Die Vorerhebungen würden sich sowohl gegen die Kindesmutter als auch deren Ex-Partner richten, bestätigte ein Sprecher am Freitag der APA. Die junge Frau aus dem Bezirk Kitzbühel hatte den 25-Jährigen in der Vorwoche angezeigt. Sie gab an, dass der Mann, der nicht der leibliche Vater sei, aber die Vaterschaft anerkannt habe, den Säugling im August während ihrer Abwesenheit geschüttelt haben soll.

Nachdem der Bub erbrochen hatte, wurde er in das Bezirkskrankenhaus St. Johann gebracht und später in die Universitätsklinik Innsbruck überstellt. Gegenüber der Kindesmutter soll der Mann zugegeben haben, dass er den Säugling geschüttelt habe, zumal er geschrien habe und sich nicht mehr habe beruhigen lassen. Das Baby lebt inzwischen bei Pflegeeltern.

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