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„Tiefgang mit Humor“

Regisseurin Renate Bauer mit Martin Sommerlechner und Christine Aichberger.
Regisseurin Renate Bauer mit Martin Sommerlechner und Christine Aichberger. ©Walter Moosbrugger
Großer Applaus für die Theater-Aufführung von „Oskar und die Dame in Rosa“.
Theateraufführung

Wenn die Regisseurin Renate Bauer über den französischen Schriftstellers Éric-Emmanuel Schmitt spricht, spürt man deren geistige Verbundenheit miteinander. Berührend erzählt der Autor in dessen Bestseller vom unheilbar kranken Jungen Oskar, der mit dem Tod vor Augen mit einer Hospizbetreuerin im Krankenhaus – der Dame in Rosa – über seine Krankheit und den nahenden Tod spricht. Um mit der schrecklichen Wahrheit zurechtzukommen, fordert Rosa den Jungen auf, Gott seine Gedanken, Gefühle, Ängste und Freuden in Briefen mitzuteilen. Ein faszinierendes Experiment, in dem er ein fiktives Leben von der ersten Liebe, der Ehe bis hin zum Leben als Greis durchspielt. „Das Stück ist deshalb so ergreifend, weil es sowohl die Liebe zum Leben als auch den Umgang mit dem Sterben vor Augen führt“, erklärt die Regisseurin, die mit Martin Sommerlechner (Oskar) und Christine Aichberger kongeniale Schauspieler für diese Rollen gefunden hat.

Letzte von 72 Aufführungen

„Obwohl Oskar zum Zeitpunkt seines Todes lediglich zehn Jahre alt ist, fühlt er sich auf Grund seiner Gedankengänge, als ob er ein ganzes Leben gelebt hätte und 120 Jahre alt wurde.“ Dieser lebhafte, tiefgründige, mitunter humorvolle und leichte Umgang mit einem sehr schwierigen Thema berührte die vielen Besucherinnen und Besucher im Bildsteiner Kultursaal sehr. Kein Wunder also, dass der Konsum von Taschentüchern am Ende drastisch anstieg. Die Aufführung in der Hofsteiggemeinde auf Einladung des Vereins Kultur in Bildstein war zugleich der finale Schlusspunkt der 72-fachen (!) Darbietung des Meisterwerkes, welches vom Team um Renate Bauer (Theater Shakespeare) in den vergangenen Jahren umgesetzt wurde.

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