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Tiber führt Hochwasser - Schnee in Kalabrien

Nach den seit Tagen anhaltenden heftigen Niederschlägen droht der Tiber in Rom über die Ufer zu treten. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass der Tiber schon am Freitagabend in einigen Stadtteilen die Marke von 16 Metern erreichen könnte.

So könnte er trotz der hohen Dämme einige Stadtteile überschwemmen, meinten Experten. In der süditalienischen Region Kalabrien hat es geschneit.

Die Stadtverwaltung von Rom arbeitete an einem Notstandsplan zur Evakuierung Tausender Menschen aus den nördlichen Stadtteilen leben. Der “Tevere”, der derzeit mit ungewohnter Breite und Macht durch die italienische Hauptstadt fließt, lockte Hunderte Touristen, die den Fluss fotografierten.

Aus mehreren norditalienischen Regionen und in Kalabrien wurden Schneefälle gemeldet. In der Nähe der Stadt Reggio Calabria stürzte eine Brücke ein, dabei kam ein 55-jähriger Mann ums Leben. Die Schiffe, die Palermo mit der Mittelmeerinsel Ustica verbinden, konnten wegen der rauen See nicht abfahren. In Messina war wegen des heftigen Regens schulfrei.

Der Chef der Zivilschutzbehörde, Guido Bertolaso, rief die Regierung zu Maßnahmen zur Stabilisierung des hydrogeologischen Systems auf. Dies sei notwendig, um Erdrutsche zu verhindern. Solange in Italien wild gebaut werde, sei der Kampf gegen Erdrutsche hoffnungslos, sagte Bertolaso und plädierte für strengere Kontrollen.

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