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Theron gegen sexuelle Gewalt

Hollywood-Star Charlize Theron hofft, dass der Film "Kaltes Land" zu einem Tabubruch in ihrer Heimat Südafrika beiträgt.

Sie spielt eine Minenarbeiterin, die das Unternehmen wegen sexueller Belästigung durch Kollegen verklagt. Die 30-Jährige sagte der Zeitschrift „Woman“: „Vergewaltigungen sind in Südafrika ein alles überschattendes Problem.“ Eines der größten Probleme sei die Tabuisierung des Themas in der Öffentlichkeit gewesen.

Dagegen habe sie sich schon seit langem eingesetzt. „Ich wollte zeigen, dass man sehr wohl öffentlich über Vergewaltigung und Aids reden darf“, sagte Theron. „Und das tue ich auch immer und immer wieder. Nur so lässt sich ein gesellschaftliches Bewusstsein schaffen.“

Das Problem betreffe nicht nur Südafrika. „In unserer westlichen Wohlstandsgesellschaft wiegen wir Frauen uns mit dem Verweis auf unsere vermeintliche Gleichberechtigung allzu schnell in Sicherheit“, meinte Theron. Doch sexuelle Gewalt sei alltägliche Gewalt. „Es passiert immer und überall.“ Das zeige auch der Film, den sie darum „unbedingt drehen wollte“. „Kaltes Land“ kommt am Freitag in die österreichischen Kinos.

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