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Thailändische Opposition lehnt Gesprächsangebot ab

Die thailändische Opposition hat ein Gesprächsangebot der Regierung zu Beendigung der Massenproteste im Land ausgeschlagen. Chronologie der Unruhen

“Zuerst müsst ihr zurücktreten, bevor wir uns mit euch zusammensetzen und reden”, sagte der Chef der Volksallianz für Demokratie (PAD), Sondhi Limthongul, am Mittwoch vor Anhängern am Flughafen von Bangkok. Die Blockade des Flughafens, den Regierungsgegner am Mittwoch unter ihre Kontrolle gebracht hatten, werde daher weiter gehen.

Die Opposition fordert den Rücktritt von Premier Somchai Wongsawat. Er sollte am heutigen Mittwoch von einer Auslandsreise nach Thailand zurückkehren. Indes hat sich auch Armeechef Anupong Paojinda in die Krise eingeschaltet. Er wollte am Mittwoch mit Regierungs- und Wirtschaftsvertretern über die eskalierenden Proteste beraten, was Spekulationen über eine bevorstehende Intervention der Streitkräfte nährte. Sie hatten bereits vor zwei Jahren den damaligen Regierungschef Thaksin Shinawatra aus dem Amt geputscht.

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