Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Testamentsfälschungen in Vorarlberg: Erstes Urteil in Zivilprozess

Feldkirch - Im Fall der Testamentfälschungsaffäre am Bezirksgericht Dornbirn ist am Freitag im Rahmen eines Zivilprozesses das erste Urteil gefallen.
Zwei geschädigte Frauen bekamen einem Bericht von ORF Radio Vorarlberg zufolge jeweils 19.000 Euro zugesprochen. Dies kam insofern überraschend, als gegen die Hauptverdächtigen noch nicht einmal Anklage erhoben worden ist. Die Justiz hofft weiterhin, eine Anklageschrift bis Ende des Jahres fertiggestellt zu haben.

Einer der Hauptverdächtigen hat laut Rundfunk in Untersuchungshaft eingestanden, das Testament einer 2005 verstorbenen Frau gefälscht und einen Teil des Erbes dem anderen Hauptverdächtigen zugeschanzt zu haben. Von diesem forderten nun die zwei geschädigten Frauen das Geld zurück. Richterin Marlene Ender verzichtete darauf, den Prozess bis zur rechtskräftigen Beendigung des Strafverfahrens zu vertagen und entsprach stattdessen im Wesentlichen dem Ansinnen der beiden Frauen. Dieses Beispiel könnte noch weitere der über 100 Geschädigten ermutigen, auf dem Zivilweg um ihr Erbe zu kämpfen.

In der Testamentsfälschungsaffäre am Bezirksgericht Dornbirn wird in Feldkirch in 20 Verdachtsfällen ermittelt, in zwei Fällen – die wegen Befangenheit abgegeben wurden – in Steyr. Die Beschuldigten sollen gemeinsam Testamente manipuliert haben, um sich zu bereichern. Insgesamt laufen gegen 13 Personen Erhebungen. Es wurden rund 1,8 Mio. Euro an Bankguthaben sichergestellt, zudem Versicherungsguthaben und Liegenschaften bzw. -anteile.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Testamentsfälschungen in Vorarlberg: Erstes Urteil in Zivilprozess
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen