AA

Testamentsaffäre: Erben klagen weiter

Bilder aus dem Gericht vom 12. November 2011.
Bilder aus dem Gericht vom 12. November 2011. ©VOL.AT/Bernd Hofmeister
Feldkirch - Am Landesgericht Feldkirch wird am Freitag Nachmittag der Amtshaftungsprozess zweier „Testamentsopfer“ weitergeführt. Zwei Frauen, die 25.000 Euro für Anwalts- und Verfahrenskosten berappen mussten um ihre Rechte zu verfolgen, wollen dieses Geld nun vom Staat zurück.
"Entschädigung könnte sofort erfolgen"
Opfer werden zu ihrem Geld kommen
Vorbericht: Streit um Amtshaftung
November 2011: Bilder aus dem Gericht

„Eingebrockt“ hätten ihnen die Kosten jene Gerichtsbediensteten, welche laut Staatsanwaltschaft hinter den Malversationen stecken, so die Argumentation. Nun soll der Bund, genauer gesagt die Republik Österreich, für ihre Bediensteten grade stehen und diese 25.000 Euro Kosten ersetzen. Das Argument, die Justizmitarbeiter hätten als Privatpersonen gehandelt, weist Klagsvertreter Klaus Fischer zurück. Für den Anwalt ist ganz klar, dass die Justizmitarbeiter als Staatsbedienstete gehandelt haben.

Zwei Runden haben die Verfahrensbeteiligten bereits hinter sich. Nun steht die dritte – und möglicherweise letzte – Runde an. Den Ausgang des Salzburger Strafprozesses wollte man in Feldkirch offensichtlich nicht abwarten. Unter Umständen könnte nun das Verfahren geschlossen werden. Dann müssten die Parteien abwarten bis das Urteil schriftlich ergeht. Der Prozess bei Richterin Anna Maria Grass wurde jedenfalls für den ganzen Nachmittag anberaumt.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Testamentsaffäre: Erben klagen weiter
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen