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Test in Barcelona: DERBI Senda DRD Evo 50

Mit der DRD Evo 50 SM setzt der traditionsreiche Hersteller DERBI das Kultmoped "Senda" erneut gekonnt in Szene. Kompromisslos sportliches und perfekt auf die junge Klientel zugeschnittenes Design, sorgt für ausgedehnte Bubenträume. Davon durften wir uns in Spanien selbst überzeugen.  

Etwas außerhalb der katalanischen Hauptstadt Barcelona steht das Werk in dem seit über 60 Jahren motorisierte Bubenträume auf zwei Rädern fabriziert werden. Der spanische Motorradhersteller DERBI – der mittlerweile zum italienischen Piaggio-Konzern gehört – wurde bereits 1922 als Fahrradwerkstatt gegründet und hat sich nach Ende des 2. Weltkrieges der Produktion innovativer Mofas, Mopeds und Motorroller von 50 bis 125 cm³ verschrieben.

Zur Präsentation des neuen 50 cm³ Supermotard Top-Modells Senda DRD EVO 50 SM lud DERBI zu einem ausgiebigen Test ein. Zusammen mit anderen Medienvertretern konnten wir uns selbst ein Bild vom neuen Flaggschiff der populären Senda-Reihe machen.

Ein junges Bike von und für junge Biker
Die Produktreihe Senda richtet sich seit ihrer Einführung im Jahre 1993 an die jüngsten unter den Zweirad-Fans, die sich ihren ersten sehnlichen Wunsch vom eigenen motorisierten Fortbewegungsmittel erfüllen wollen. Dass dieser Wunsch auch stets mit hohen und sehr klaren Vorstellungen einhergeht, dessen ist sich auch DERBI bewusst und so verwundert es kaum, dass sich die Spanier ganz genau umhörten, wie sich die Youngsters ihr perfektes Moped vorstellen und sich somit an deren Wünschen orientierten.

Herausgekommen ist dabei ein trendiges Supermoto dem man auf den ersten Blick kaum ansieht, dass es sich dabei um ein kleines 50er Bike handelt. Die Senda wurde zu 100 % für den Strassengebrauch und damit auch für den Renngebrauch in der 50ccm Supermoto-Serie konzipiert, die den Einstieg in den Rennsport für die Jüngsten darstellt. Dementsprechend sportlich ist somit auch das Design ausgefallen, welches sich ganz klar an der Ästhetik der “großen Brüder” unter den Supermotos anlehnt. Stahlrahmen, 17-Zoll-Räder mit Aluminium-Legierung, Paioli Gabel, und Scheibenbremssystem ergeben zusammen mit dem erstaunlich leistungsfreudigen, wassergekühlten 2-Takt Einzylinder ein perfekt abgesimmtes Gesamtpaket.

Auf der Teststrecke
Auf einer Go-Kart-Bahn unweit des DERBI-Geländes ging es dann zur Sache. Nach einer Demonstration in Kurventechnick, durch die Nachwuchsrennläufer aus dem DERBI-Stall, durften wir selber ran – also Kickstarter runter und los. Die niedrigere Sitzposition macht das Aufsitzen auch für die noch nicht ausgewachsenen Mopedfreunde leicht. Sie sorgt nicht nur für einen sicheren Stand und ein komfortableres Fortbewegen sondern erlaubt auch ein aggressiveres Handling und mehr Stabilität in den Kurven. Im Kombination mit dem erfreulich agilen Motor bringt das vor allem eines: jede Menge Spaß.

Die sportliche Übersetzung und die Bremsen sind hervorragend abgestimmt und garantieren ein stets sicheres Fahrgefühl. Die 6-Gang-Schaltung ist gutmütig und verzeiht auch das ein oder andere Verschalten – ideal also auch für erste Gehversuche auf einspurigen, motorisierten Gefährten frisch nach dem Mopedschein. Dass die Senda auch für Rennen taugt, führte indes der DERBI-Rennfahrernachwuchs vor Augen, der in regelmäßigen Intervallen und Schräglage in den Kurven an uns älteren Semstern vorbeizog und stilgerecht mit den Knien den Asphalt küsste, währund unsereins beseelt lächelnd über eigene Mopedzeiten nachsann.

Fazit
Mit der Senda DRD Evo 50 SM ist es dem Hersteller DERBI erneut gelungen, ein ganz besonderes Motorrad für die Jüngsten unter den Motorradbegeisterten zu schaffen, das sowohl durch sein sportliches Design und den hervorrgenden Fahreigenschaften als auch mit dem coolen Look eines ausgewachsenen Supermotards zum absoluten Hingucker wird. Ein echter Renner unter den Teenie-Rennern scheint da aus Spanien auf uns zuzukommen.

Diashow I: Die DERBI Senda DRD Evo 50 im Blickpunkt Derbi Senda DRD Evo 50 SM

Diashow II: Bei DERBI in Barcelona Bei DERBI in Barcelona

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