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Tempofußball und Traumtore

Vor zwei Saisonen war der GAK noch Vizemeister gewesen, am Samstag bezogen die Grazer in Altach ein 1:4-Debakel. Der Aufsteiger spielte mit seiner besten Saisonleistung in der Fußball-Bundesliga "Katz' und Maus" mit den Rotjacken.

Neues Outfit, alte Stärken – nur noch viel besser: Mit dem Trikot-Design, das der schwedischen Nationalmannschaft die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft beschert hat, agierte der Cashpoint SCR Altach in der zehnten Runde der T-Mobile-Bundesliga gegen den Grazer AK im Stile einer Spitzenmannschaft des österreichischen Fußball-Oberhauses. Ohne erkennbare Schwachpunkte spielten die Vorarlberger die Gäste aus der Steiermark fast nach Belieben an die Wand – wenn man von zehn Minuten in der zweiten Spielhälfte absieht.

Schon in der 4. Spielminute machte Müslüm Atav klar, in welche Richtung das Spiel laufen würde: in Richtung GAK-Tor. In dieser Situation konnte Andreas Schranz den Schuss des Altachers abwehren – im weiteren Verlauf des Spiels musste aber auch der Tormann erkennen, dass er im Schnabelholz einen undankbaren Job zu machen hatte. Zwar konnte er in der 6. Minute erneut gegen Atav und in der 13. Minute gegen Leonardo retten, aber die Altacher Führung lag in der Luft. Vor 6600 Zuschauern im Schnabelholz entwickelte sich fast ein Spiel auf ein Tor. Nach der drückenden Überlegenheit des SCR erbebte das Stadion erstmals in der 30. Minute: Mit einem Traumpass aus halbrechter Position bediente Froylan Ledezma Atav, der den Ball volley in die Grazer Maschen donnerte. Sieben Minuten später lieferten Harald Unverdorben und Ledezma eine brillante Adaption an das 1:0: Unverdorben bediente Ledezma von rechts mit einem 50-Meter-Pass, der das Spielgerät direkt aus der Luft im GAK-Gehäuse unterbrachte. Die Gäste waren zur Pause mit dem 2:0 für Altach mehr als gut bedient.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff spielte Ledezma den Ball in den Grazer Strafraum, dort schien Mario Sonnleitner die Situation unter Kontrolle zu haben, vertendelte aber gegen den torhungrigen Leonardo, der Schranz zum 3:0 bezwang. Das Spiel schien entschieden, dann kamen aber die besagten zehn Minuten, während der die Altacher sich ihrer Sache zu sicher wähnten. Das Team von Trainer Michael Streiter war plötzlich unkonzentriert, erlaubte den verunsicherten Grazern zu viele Freiheiten. GAK-Torjäger Rade Djokic bedankte sich in der 59. Minute mit dem 1:3.

Ein wichtiges Tor – für Altach. Denn die Gastgeber wachten wieder auf und besannen sich auf ihre Stärken. Die Grazer Verzweiflung wuchs. Was die Spieler des GAK auch immer versuchten, die Altacher waren ihnen an diesem Abend einfach überlegen. So bedienten sich die Steirer auch weniger schöner Methoden, um ihrem Unheil zu entkommen: In der 71. Minute warf sich Philipp Schenk in eine Djokic-Vorlage und schob den Ball mit der Hand ins Altacher Tor – mit Gelb war er dabei noch gut bedient. Zwei Minuten später zeigte Leonardo, wie man’s richtig macht: Nach einer Kopfballvorlage von Schnellrieder drosch er den Ball von der Strafraumgrenze zum 4:1 ins Tor.

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