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Teenager dichteten Asylwerber Vergewaltigung an

Das Motiv für die falsche Beschuldigung ist unklar
Das Motiv für die falsche Beschuldigung ist unklar ©VOL.AT/Eckert
Feldkirch - Zwei Teenagerinnen brachten einen 18-jährigen Asylwerber in eine schlimme Situation.

Am Landesgericht Feldkirch wurde heute eine 15-jährige Dornbirnerin wegen Verleumdung und falscher Beweisaussage zu drei Monaten bedingter Haft und 800 Euro Geldstrafe verurteilt. Die Jugendliche war im Sommer gemeinsam mit einer 16-jährigen Freundin von zuhause ausgebüchst und war mit ihr gemeinsam nach Wien gereist. Dort lernten sie auch einen 18-jährigen afghanischen Asylwerber kennen. Als die Polizei die zwei verwahrlosten Mädchen auf der Straße aufgriff und mit auf den Wachposten nahm, begann die Ältere zu weinen und stellte den unschuldigen Mann völlig grundlos als Vergewaltiger hin. Das Motiv für die falsche Beschuldigung ist unklar.

Hohes Risiko

Die beiden Jugendlichen setzten damit den Asylwerber dem Risiko aus, sofort abgeschoben zu werden. Die 15-Jährige, die es als Freudschaftsdienst ansah, die falschen Aussagen ihrer Gefährtin zu bestätigen, machte einen Rückzieher und klärte die Sache auf. Während die 15-Jährige sich dem Verfahren stellte, machte sich die Ältere schon wieder aus dem Staub, niemand weiß, wo sie ist. Sie weiß, warum. Es ist schon das zweite Mal, dass sie einem Mann ein Sexualdelikt andichtet. Sie wurde bereits einmal deswegen verurteilt.

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