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Team Vorarlberg mit zufriedenstellendem Wochenende

Auch ohne Topresultat reist das Team Vorarlberg am Pfingstsonntag zufrieden vom sechsten Lauf der Tchibo Top Rad Liga in Judendorf bei Graz ab. Mit dem Sieg in der Mannschaftswertung in der Tasche sammelte die Mannschaft von Team Manager Harald Morscher wichtige Punkte für die Ligawertung und die Qualifikation zur Österreich-Rundfahrt.

Bester Fahrer der ÖRV-Equipe war der 28-jährige Oberösterreicher als Zwölfter, was zugleich die zweitbeste Platzierung eines Österreichers war. Österreichs einziges UCI-Eintagesrennen (Kategorie 1.2) war nämlich fest in der Hand von kroatischen und slowenischen Teams, die in Topform ihr letztes Vorbereitungsrennen zur nächste Woche beginnenden Slowenien-Rundfahrt absolvierten, in Judendorf aber keine Punkte für die Top Rad Liga-Wertung sammeln konnten.

“Die internationalen Mannschaften am Start haben das anspruchsvolle Terrain voll ausgenutzt und das Rennen extrem hart gemacht”, resümiert Harald Morscher. “Für unsere Fahrer war das sicherlich ein Vorteil.” Immerhin war das Team Vorarlberg die einzige Top Rad Liga-Mannschaft, die mit gleich drei Fahrern das Rennen aus der ersten Verfolgergruppe erlebte, während vorne die späteren Top 5 ihre Kreise zogen. Josef Benetseder, der Italiener Ermanno Capelli und Dominik Hrinkow konnten so in der Mannschaftswertung wichtige Punkte auf die Konkurrenz gut machen. “So können wir auch ohne Top 10-Ergebnis sehr zufrieden sein”, sagt Morscher. In der Qualifikation für die Österreich-Rundfahrt machte das Team damit einen Sprung auf den rettenden vierten Platz. Als letztes Rennen zur Qualifikation zählt nun die Oberösterreich-Rundfahrt (17.-19. Juni). “Dort gibt es noch einige Punkte zu holen. Auch wenn wir noch nicht fix durch sind: Der starke Auftritt des Teams heute war die halbe Miete.”

Den Sieg in Judendorf schnappte sich der Kroate Tomislav Danculovic (Loborika) vor Blaz Furdi (Slo/Adria Mobil) und seinem Teamkollegen Radoslav Rogina (Cro). Der Top Rad Liga-Leader Florian Bissinger (Ger/ARBÖ KTM) führte auf Platz 6 die Verfolgergruppe mit Benetseder (12.), Capelli (15.) und Hrinkow (16.) ins Ziel. In der Liga-Gesamtwertung rangiert Josef Benetseder damit auf Platz 4, das Team Vorarlberg belegt in der Teamwertung sogar Platz 2.

Rumpfteam macht in Deutschland auf sich aufmerksam
Parallel zum Einsatz in Judendorf war das Team Vorarlberg mit einem Rumpfteam von vier Fahrern in Deutschland beim UCI-Rennen “Neuseen Classics” (Kat. 1.1) in Leipzig gestartet. Das 182 km lange Rennen endete im Massensprint, den Lokalmatador André Schulze (CCC-Polsat) gewann. Vorarlberg-Schweizer Silvan Dillier belegte im Finish Platz 21. Zuvor hatte der 21-jährige Hohenemser Dominik Brändle lange Zeit in einer Fluchtgruppe auf sich aufmerksam gemacht.

Quelle: Team Vorarlberg

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