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Tatverdächtiger Tunesier war vermutlich in Ravensburg in Haft

Nach der Festnahme sei Anis A. in die örtliche Justizvollzugsanstalt (JVA) gebracht worden.
Nach der Festnahme sei Anis A. in die örtliche Justizvollzugsanstalt (JVA) gebracht worden. ©AFP
Der neue Tatverdächtige nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt ist vermutlich im baden-württembergischen Ravensburg in Haft gewesen.

Eine Person mit dem Namen Anis A. sei am 30. Juli bei einer Routinekontrolle der Polizei in Friedrichshafen aufgegriffen worden, weil sie abgeschoben werden sollte, sagte der Leiter des Amtsgerichts Ravensburg, Matthias Grewe, am Mittwoch. Es sei allerdings noch nicht hundertprozentig sicher, ob der Mann auch tatsächlich der gesuchte Tunesier sei. Zuerst hatten unter anderem die “Schwäbische Zeitung” und “Spiegel Online” berichtet.

Auf Anordnung der Ausländerbehörde entlassen

Nach der Festnahme sei Anis A. in die örtliche Justizvollzugsanstalt (JVA) gebracht worden. Der Haftbefehl gegen Anis A. sei jedoch von vorne herein bis 1. August befristet gewesen, sagte der Anstaltsleiter der JVA, Thomas Mönig. Der Mann sei noch vor Fristablauf auf Anordnung der zuständigen Ausländerbehörde bei der Kreisverwaltung Kleve entlassen worden. Der Grund dafür sei nicht bekannt, hieß es beim Amtsgericht.

(dpa)

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