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Taschner: "Das Kreuz ist kein missionarisches Zeichen"

ÖVP Bildungs- und Wissenschaftssprecher NR Rudolf Taschner spricht im VOL.AT-Interview unter anderem über Kreuze in Klassenzimmern, die Schulnoten-Diskussion und über die Chancen für eine Universität für Vorarlberg.

Mit ao. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner hat Bundeskanzler Sebastian Kurz einen "Magier der Mathematik" in sein Team geholt, der für die ÖVP im Nationalrat als Sprecher für die Bereiche Bildung und Wissenschaft fungiert. Taschner hat sich als Professor an der Technischen Universität Wien und als Initiator und Betreiber des Projekts math.space im Wiener MuseumsQuartier mit großem Aufwand dafür eingesetzt, dass die Mathematik möglichst vielen Menschen zugänglich wird.

Kreuz im Klassenzimmer

Im VOL.AT-Talk spricht Taschner über das Kreuz im Klassenzimmer, die Noten-Revolte in Lustenau, eine Universität in Vorarlberg und das Kopftuchverbot für Schülerinnen. "Das Kreuz ist ein Symbol dessen, wo wir herkommen. Es ist kein missionarisches Zeichen sondern ein Zeichen einer alten Tradition", sagt Taschner, der selbst kein Christ ist.

"Klimawandelwahn"?

Als Kommentator für "Die Presse" schrieb Taschner im Jahr 2015, dass er die möglichen Folgen globaler Erwärmung für übertrieben hält und bezeichnete den Kampf gegen sie als „Klimawandelwahn“ und ein "Scheinproblem".

Im VOL.AT-Talk sagt er dazu: "Das entscheidende Problem ist, wie man die Umwelt schonend behandelt." Das sei eine wichtige Frage und dafür gebe es auch Lösungen. "Die Lösung dafür liegt nicht in Protesten, sondern in geschickten Strategien. Auch nicht in der Angst, sondern im Wissen darum, dass man das Problem vor sich hat und das man da vor allem technologische Lösungen finden wird können um das zu bewältigen. Angst allein schüren, führt zu gar nichts", ist Taschner überzeugt. (VOL.AT)

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