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Taliban setzen Anschlagsserie in Afghanistan fort

Kabul - Taliban-Rebellen haben bei Selbstmordanschlägen in Afghanistan am Samstag vier Menschen getötet. Ein Mann sprengte ein Taxi in der Hauptstadt in die Luft.

Ein Attentäter sprengte laut Polizeiangaben in der Hauptstadt Kabul ein Taxi in der Nähe mehrerer Fahrzeuge mit Zivilisten und ausländischen Soldaten in die Luft. Drei Zivilisten wurden getötet, fünf Personen wurden verletzt, darunter auch ein Mitglied der NATO-geführten Schutztruppe ISAF.

Wie die Polizei zudem mitteilte, feuerte ein US-Soldat in der Nähe des Tatorts kurz darauf irrtümlicherweise in die Menge. Dabei sei ein Zivilist getötet und ein weiterer verletzt worden. Laut US- Militär lösten sich die Schüsse versehentlich. Der Vorfall werde noch überprüft.

In der nordafghanischen Stadt Mazar-i-Sharif töteten unterdessen zwei Attentäter auf einem Motorrad einen Zivilisten. Bei dem Anschlag auf einen Konvoi eines Schweizer Teams zum Wiederaufbau des Landes wurden nach Angaben von Sicherheitsbehörden und Ärzten zudem 15 weitere Menschen verletzt. Auch einer der Attentäter habe den Anschlag schwer verletzt überlebt, berichtete ein Augenzeuge.

In Afghanistan kämpfen Taliban-Rebellen seit dem Einmarsch der US- geführten Truppen 2001 gegen ausländische Soldaten im Land und bekämpfen die afghanische Regierung. In den vergangenen Monaten wurden vermehrt Selbstmordattentate verübt. Am Freitag wurden bei zwei derartigen Angriffen im Land insgesamt zehn Menschen getötet und fünf weitere verletzt. Unter den Toten waren fünf Kinder.

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